Zum Inhalt springen

Atech und ICMC/USP (Embrapii) entwickeln KI für präzise 4D-Trajektorien und ATFM

Mann am Schreibtisch mit Laptop analysiert holographische Erde und Flugrouten in modernem Kontrollzentrum.

Strategische Partnerschaft zwischen Atech und ICMC/USP (Embrapii)

Atech, ein Technologieunternehmen der Embraer-Gruppe, ist eine strategische Kooperation mit dem Institut für Mathematische und Informatikwissenschaften der Universität São Paulo (ICMC/USP), einer Embrapii-Einheit, eingegangen. Gemeinsam entwickeln die Partner ein neuartiges Projekt, das Künstliche Intelligenz (KI) nutzt, um die 4D-Trajektorie von Luftfahrzeugen - also Breite, Länge, Höhe und Zeit - präzise vorherzusagen.

KI-Modelle für eine genauere 4D-Trajektorienprognose

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung fortschrittlicher Algorithmen und Daten-Pipelines, die herkömmliche, auf kinematischen Berechnungen basierende Verfahren übertreffen sollen. Ziel ist es, die Komplexität sowie die Ausnahmen realer Flugbetriebsabläufe besser abzubilden.

Dazu werden grosse Mengen historischer Daten ausgewertet. Unter Einbezug von Variablen wie Uhrzeit, Region und Fluggesellschaft soll die KI künftig deutlich treffsicherere Prognosen für den Verkehrsfluss ermöglichen.

Atech-CEO Rodrigo Persico unterstreicht: „Essa parceria é um marco fundamental na nossa estratégia de liderar a aplicação de IA na gestão do tráfego aéreo. A colaboração com o ICMC/USP amplia a precisão do nosso produto ATFM e reforça nosso compromisso com a inovação tecnológica, resultando em um sistema mais seguro, eficiente e previsível.”

Einbindung in Atechs ATFM-Lösung und erwartete Vorteile

Die Technologie ist für die Integration in Atechs Lösung zum Air Traffic Flow Management (ATFM) vorgesehen. Damit sollen Betreibern robustere Analysen und eine höhere Vorhersagbarkeit zur Verfügung stehen - insbesondere in anspruchsvollen und komplexen Situationen.

Mit einer geplanten Laufzeit von 10 Monaten soll das Projekt dazu beitragen, Verspätungen zu reduzieren, die Kapazität des Luftraums besser auszuschöpfen, die Betriebssicherheit zu steigern und durch optimierte Routen sowie kürzere Wartezeiten Umweltgewinne zu erzielen.

André Ponce, Professor der Embrapii, betont die Bedeutung der Initiative: Sie stärke die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie, erhöhe die internationale Wettbewerbsfähigkeit Brasiliens im Luftfahrtsektor und setze modernste KI-Algorithmen ein, um das Monitoring nationaler Flüge zu verbessern. Dadurch sollen Sicherheit und Pünktlichkeit steigen sowie Risiken, Verspätungen und Annullierungen sinken.

Kommentare

Noch keine Kommentare. Sei der Erste!

Kommentar hinterlassen