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Neuer Dacia Striker Kombi für unter 25.000 Euro

Roter Dacia Striker SUV im Autohaus mit geöffneten Motorhauben und Kofferraum, moderne Beleuchtung.

Dacia baut seine Offensive im Segment C weiter aus. Nach dem Bigster hat die Marke nun den Striker enthüllt – ein Modell, dessen Design-Einfluss sich über mehrere Karosserie-Ideen erstreckt und es damit erstaunlich schwer macht, ihn sauber „einzusortieren“.

Er bietet die Alltagstauglichkeit eines Kombis, die Bodenfreiheit, die man von einem SUV erwartet, und zugleich elegante Linien, die schnell an eine Limousine erinnern. Dacia nennt ihn Crossover. Ich greife lieber zum Begriff „Kombi mit hochgekrempelter Hose“.

Unterm Strich ist vor allem eines klar: Der Striker zielt auf Kundinnen und Kunden, die sich bislang womöglich nicht von einem Dacia angesprochen fühlten. Denn optisch wirkt er deutlich feiner als der Bigster und positioniert sich ohne Umschweife als neues Flaggschiff der rumänischen Marke.

Und das, ohne das wichtigste Dacia-Argument zu verwässern: den Preis. Die Baureihe ist zwar noch nicht final komplettiert, doch eines ist bereits bekannt: In Portugal starten die Preise unter 25.000 Euro. Wir haben ihn aus nächster Nähe gesehen – hier ist das Video mit allen Details:

Video: Unter 25.000 Euro. Neuer Dacia Striker innen und außen

Dacia im Angriff

Das Segment C steht für rund 40% aller in Europa verkauften Neuwagen. Für Dacia ist das allerdings erst seit Kurzem wirklich erschlossenes Terrain – mit dem Bigster, der inzwischen bereits als echter Erfolg gelten darf.

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Jetzt soll das Rezept mit dem Striker erneut funktionieren. Technisch teilt er sich die Plattform zwar mit Modellen wie dem Duster oder dem Bigster, optisch setzt er jedoch auf eine neue Formensprache, die die Richtung für kommende Neuheiten vorgibt. Als nächstes Modell dürfte der neue Spring folgen, der auf dieselbe technische Basis wie der neue Renault Twingo zurückgreifen wird.

Dacia Striker im Profil

© Dacia – Mit 4,62 Metern Länge ist der Striker 5 cm länger als der Bigster.

Der neue Stil fällt sofort an der Front auf: Die „T“-förmigen, scharf geschnittenen Leuchten sollen den Wagen breiter wirken lassen. Und auch am Heck ist die neue Handschrift präsent – dort verbindet eine schwarze Leiste die beiden Rückleuchten.

Ebenso prägnant ist die Seitenansicht: ein stark abfallendes Dach, eine sehr markante Schulterlinie und auffällige Kunststoffbeplankungen über die gesamte Breite. Trotz des moderneren und hochwertigeren Auftritts bleibt es damit ein Modell, das Abstecher abseits befestigter Wege nicht scheut.

Dacia Striker Heck

© Dacia – Der Striker bietet 20 cm Bodenfreiheit in den 4×4-Versionen (die übrigen bleiben bei 19 cm).

Je mehr man die Karosserieformen betrachtet, desto deutlicher wird außerdem, wie stark Dacias Ingenieurinnen, Ingenieure sowie Designerinnen und Designer die Aerodynamik in den Fokus gestellt haben.

Das zeigt sich etwa am deutlich stärker geneigten Windschild (spürbar ausgeprägter als beim Bigster), an der aktiven Luftklappe im vorderen Stoßfänger (sie öffnet und schließt je nach Kühlbedarf) oder am Heckspoiler – dem größten, den Dacia je montiert hat. Das Ergebnis: ein Luftwiderstandsbeiwert von 0,29 Cx.

Kostendisziplin

Im Innenraum übernimmt der Striker fast alles vom Dacia Bigster. Und genau das hat mich überrascht: Angesichts der mutigen Außenhaut hätte ich erwartet, dass Dacia auch im Cockpit einen ähnlich eigenständigen Weg geht.

Nicht verpassen: Der Dacia-Twingo hat bereits seinen endgültigen Namen

Doch dazu kam es nicht – und der Grund ist schnell erklärt: die Kosten. Schließlich soll der Dacia Striker in Portugal zu einem Einstiegspreis von unter 25.000 Euro antreten. Und wie man so oft sagt: Wunder gibt es nicht.

Trotzdem: Grundsätzlich habe ich an diesem Interieur wenig auszusetzen, denn es erfüllt am Ende genau das, was man erwartet. Zudem wurde bei diesem Modell erkennbar mehr Aufwand betrieben, um die Anmutung der Oberflächen am Armaturenbrett und an den Türverkleidungen zu verbessern.

Dacia Striker Innenraum

© Dacia – Der zentrale 10,1”-Multimedia-Bildschirm gehört bei allen Striker-Versionen zur Serienausstattung.

Darüber hinaus betont Dacia, dass ein Schwerpunkt auf der Geräuschdämmung lag. Wenn sich das bestätigt, dürfte es die Qualitätswahrnehmung an Bord zusätzlich stärken. Wirklich beurteilen lässt sich das allerdings erst nach der dynamischen Vorstellung im November.

Bei dem, was bereits gezeigt wurde, sticht das neue, vollständig digitale Kombiinstrument heraus. Anders als bei den übrigen Modellen der Marke wird es – ähnlich wie ein head-up display – auf eine transparente, rahmenlose Fläche projiziert, wodurch es optisch zu „schweben“ scheint.

Dacia Striker Sitze

© Dacia – Die Sitze sind neu und bieten mehr Seitenhalt als jene aus Duster und Bigster.

Dazu passt der bekannte zentrale 10,1”-Multimedia-Screen, der weiterhin durch eine Leiste mit physischen Tasten für die Klimabedienung ergänzt wird.

Platz für alles

Trotz der eleganteren Silhouette bleibt der Striker ein Angebot mit Familienfokus. Je nach gewählter Motorisierung bietet er einen Kofferraum von bis zu 600 Litern – etwas weniger als beim Bigster, aber weiterhin sehr konkurrenzfähig im Segment.

Dacia Striker Kofferraum

© Dacia – Der Dacia Striker verwendet insgesamt 47 kg recycelte Kunststoffe, mehr als jedes andere Modell der Marke.

Ein weiterer Punkt: In der Mittelkonsole stehen im Innenraum zusätzlich 7 Liter Stauraum bereit. Laut Dacia-Designteam soll dort sogar ein Laptop Platz finden. Hinzu kommen Ablagen in den Türen, das Handschuhfach und eine weitere Fläche am Armaturenbrett rechts neben dem Multimedia-Bildschirm. Unterm Strich gilt: Platz dürfte beim Striker kaum zum Problem werden.

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Drei Versionen zur Wahl

Den Dacia Striker gibt es mit drei unterschiedlichen Antrieben – mit der Besonderheit, dass alle elektrifiziert sind und jeweils auf unterschiedliche Einsatzprofile zielen.

Dacia Striker Innenraum

© Dacia – Der Striker verwendet insgesamt 47 kg recycelte Kunststoffe, mehr als jedes andere Modell der Marke.

Den Einstieg bildet der mild hybrid-G 140: ein 1,2‑Liter-Turbo-Dreizylinder mit bis zu 140 PS, der sowohl mit Benzin als auch mit LPG betrieben werden kann. Dazu kommen ein 48V-System, eine Batterie mit 0,8 kWh Kapazität sowie ein manuelles oder automatisches Sechsganggetriebe.

Darüber rangiert der Hybrid 155, das stärkste Angebot der Baureihe (155 PS). Hier arbeitet ein 1,8‑Liter-Benziner mit vier Zylindern und 109 PS mit zwei Elektromotoren zusammen: einem 49‑PS-Motor für den Antrieb sowie einem kleineren Aggregat, das als Starter/Generator fungiert. Gespeist wird das System von einer 1,4‑kWh-Batterie. Die Automatik bietet vier Übersetzungen für den Verbrenner und zwei für den E‑Antrieb.

Dacia Striker

© Dacia – Der Striker unterstreicht Dacias Fokus auf die Bifuel-Technologie, die in den letzten Monaten in Portugal deutlich gewachsen ist – vor allem bei Privatkundinnen und Privatkunden.

Zum Schluss folgt der Hybrid 150 4×4 – die einzige Striker-Variante mit Allradantrieb. Möglich wird das durch die Kombination aus einem 1,2‑Liter-Turbo mit 140 PS und 230 Nm sowie einem Elektromotor an der Hinterachse, der 23 kW (31 PS) und 87 Nm liefert.

Ergänzend gibt es ein 48V-Bordnetz, ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe (mit Schaltwippen am Lenkrad) und ein zweites Getriebe für den E‑Motor mit zwei Gängen, das vollständig entkoppelt werden kann.

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Durch dieses Layout steht an den Hinterrädern bei niedrigen Geschwindigkeiten ein hohes Drehmoment zur Verfügung – besonders hilfreich im Gelände. Gleichzeitig sollen Wendigkeit und Verbrauch in allen anderen Situationen nicht leiden, da das System dort wie ein 4×2 arbeitet.

Wann kommt er?

Die ersten Dacia-Striker-Exemplare werden in Portugal im Januar 2027 eintreffen. Bestellungen sollen jedoch bereits deutlich früher möglich sein – schon im kommenden Oktober.

Wie oben erwähnt (und im Video hervorgehoben) sind die Preise für den portugiesischen Markt noch nicht final fixiert. Dacia hat aber bestätigt, dass die Einstiegsversion unter 25.000 Euro liegen wird.

Das schürt hohe Erwartungen: Wenn der Striker dynamisch auf dem Niveau dessen liegt, was wir von Duster und Bigster kennen, kann er sich in diesem Segment leicht als einer der attraktivsten Käufe etablieren – insbesondere mit Blick auf das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis.

Dacia Striker

© Dacia – Der neue Dacia Striker wird in Europa produziert, im Renault-Werk in Bursa (Türkei).

Der genannte Einstiegspreis dürfte für die Essential-Version mit mild hybrid-G 140 gelten. Serienmäßig sind dort bereits 17”-Stahlfelgen, ein 10,1”-Multimedia-Bildschirm, ein 7”-Digital-Kombiinstrument, manuelle Klimaanlage, Parksensoren und Rückfahrkamera sowie kabelloses Android Auto und Apple CarPlay an Bord.

Die nächsthöhere Ausstattungslinie Expression ergänzt 17”-Leichtmetallfelgen, eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Luftauslässe und zwei USB‑C-Anschlüsse für die Rücksitze sowie eine elektrische Parkbremse.

Video: DACIA BIGSTER hat einen Hammer-Preis. Vergessen wir den DUSTER?

Wie bereits beim Bigster wird das Top-Angebot aus zwei Versionen bestehen: Extreme für alle, die stärker in Richtung Abenteuer gehen wollen, und Journey für Kundinnen und Kunden, die mehr Komfort und mehr Technologie bevorzugen. In beiden Fällen rollt der Striker dann auf 18”-Leichtmetallfelgen und bringt ein Arkamys‑3D-Soundsystem mit sechs Lautsprechern sowie vernetzte Navigation mit.

In den Extreme-Ausführungen finden sich zum Beispiel ein Panorama-Schiebedach, abwaschbare Sitzbezüge, Gummimatten für den Innenraum und den Kofferraum sowie eine Bergabfahrhilfe. Beim Journey gehören unter anderem ein elektrisch verstellbarer Fahrersitz, beheizte Vordersitze und ein beheiztes Lenkrad, eine elektrische Heckklappe und ein kabelloses Smartphone-Ladegerät dazu.

Autor: Miguel Dias – Fußball und Autos sind zwei Leidenschaften, die ihn seit jeher begleiten. Er startete beruflich zunächst im ersten Bereich, merkte aber schließlich, dass ihn wirklich der zweite glücklich macht.

Marke: Dacia

Tags: Präsentation, Kombis, Crossover, Dacia, Dacia Striker, Videos, RA-Videos

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