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Škoda Elroq RS: 340 PS und 5,4 s von 0 auf 100 km/h

Grüner Škoda ELROQ RS Elektro-SUV in moderner Ausstellung mit Ladestation im Hintergrund.

Vor Kurzem hat Škoda den Elroq vorgestellt – den günstigsten Elektro-SUV im Volkswagen-Konzern. Viel Zeit liessen sich die Tschechen danach nicht: Mit dem Elroq RS schieben sie nun eine deutlich stärkere und sportlichere Variante nach.

Nach dem Enyaq ist dies erst das zweite rein elektrische Modell der Marke, das das RS-Kürzel trägt. Gleichzeitig ist der Elroq RS der bislang schnellste Škoda im Standardsprint von 0 auf 100 km/h: 5,4 s.

Sportlicherer Look des Škoda Elroq RS

Der Elroq war das erste Modell, das Škodas neue Designsprache Modern Solid eingeführt hat. In der RS-Ausführung wirkt der Auftritt nochmals dynamischer: Dazu trägt unter anderem das Light Band bei – eine Lichtleiste mit vertikalen „Wimpern“ im Bereich des Frontgrills.

Hinzu kommen mehrere Elemente in hochglänzendem Schwarz, die dem SUV eine sportlichere Note geben. Serienmässig steht der Elroq RS zudem auf grossen 21″-Felgen.

Auch im Innenraum setzt sich die sportliche Linie fort. Zwar fällt das Update hier weniger drastisch aus, dafür gibt es Sportsitze sowie Suedia-Mikrofaserbezüge mit kontrastierenden Nähten in Limettengrün. Zierelemente in Carbon-Optik unterstreichen zusätzlich den sportlichen Charakter.

Zwei Motoren und 340 PS

Vorab war nicht ganz klar, welchen Antrieb der Elroq RS erhalten würde: den einzelnen Heckmotor mit 240 kW (326 PS), wie ihn etwa der Volkswagen ID.3 GTX nutzt, oder das bekannte Dual-Motor-Setup mit 250 kW (340 PS) – ein E-Motor pro Achse –, das beim grösseren Škoda Enyaq RS vor dem Facelift zum Einsatz kam. Die überarbeitete Enyaq-Version hat bislang noch keine RS-Variante bekommen.

Škoda hat sich letztlich für die stärkere Lösung mit zwei Motoren und Allradantrieb entschieden. Damit wird der Elroq RS – wie bereits erwähnt – zum schnellsten Škoda von 0 auf 100 km/h und erledigt die Aufgabe in nur 5,4 Sekunden.

Den bisherigen Enyaq RS unterbietet er damit um eine Zehntelsekunde – Rekorde fallen eben oft in kleinen Schritten. Wer allerdings auf eine hohe Endgeschwindigkeit Wert legt, dürfte von den angegebenen 180 km/h Höchsttempo eher enttäuscht sein.

Zum Fahrwerk nennt Škoda keine Details. Der Hersteller sagt lediglich, das Setup sei sportlich abgestimmt, und die Lenkung arbeite mit progressiver Übersetzung.

Beim Akku übernimmt der kompaktere Elroq RS ebenfalls die Technik des Enyaq RS: verbaut ist eine Batterie mit 84 kWh (79 kWh nutzbar). Laut dem tschechischen Hersteller sollen damit über 550 km Reichweite nach WLTP möglich sein. An einer Schnellladesäule (185 kW) sollen 26 Minuten genügen, um den Ladezustand von 10% auf 80% zu erhöhen.

Wann kommt er?

Der Škoda Elroq RS wird noch in diesem Monat öffentlich gezeigt – vom 8. bis 14. April im Rahmen der Mailänder Designwoche.

Preise nennt Škoda bislang nicht. Angesichts von gut 43 100 Euro für den Elroq 85 dürfte die RS-Version aber bei rund 50 000 Euro liegen – ähnlich wie die „Cousins“ ID.3 GTX und Born VZ.

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