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Diogo Costa glänzt für Portugal bei der WM 2026 gegen Kroatien und Kolumbien

Torwart in grünem Trikot springt im Fußballstadion, um einen Ball mit ausgestreckter Hand zu fangen, Publikum im Hintergrund.

Diogo Costa kam in den beiden jüngsten Partien der portugiesischen Nationalmannschaft – gegen Kroatien und Kolumbien – insgesamt auf 12 Paraden.

Bei der WM 2026 entwickelt sich der Torhüter mehr und mehr zu einer der prägenden Figuren Portugals. Schon im Spiel gegen Kroatien war er zum zweiten Mal in Folge ein entscheidender Faktor, der die „Seleção“ vor einer möglichen Niederlage bewahrte.

Diogo Costa als Rückhalt gegen Kroatien

Gegen Kroatien verbuchte Costa insgesamt fünf Rettungstaten, davon drei besonders wichtige nach der Pause. Damit hielt er Portugal im Rennen um den Einzug in die K.-o.-Phase. Die Entscheidung fiel erst in der Nachspielzeit, als Gonçalo Ramos den Treffer erzielte, der den Weg in die Achtelfinals endgültig frei machte.

Die starke Leistung knüpfte direkt an seinen Auftritt im vorangegangenen Duell mit Kolumbien an. Dort kam Diogo Costa auf sieben Paraden, nahezu alle mit hohem Schwierigkeitsgrad. Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass das 0:0 am Ende vor allem seinem Einsatz zu verdanken war.

Bilanz bei der WM 2026: 15 Paraden nach vier Spielen

Nach vier Spielen bei dieser Weltmeisterschaft steht der Keeper bei 15 Paraden. Vor den letzten drei Begegnungen der Sechzehntelfinals liegt er damit auf Rang sieben der Torhüter mit den meisten gehaltenen Bällen; an der Spitze dieser Liste steht der Paraguayer Gill mit 24.

Noch wichtiger als die Statistik: Costa vermittelt im Tor einer portugiesischen Auswahl, die in der Defensive sichtbar Probleme hat, viel Stabilität – und dennoch ist das Team weiterhin ungeschlagen. Bislang musste der Torhüter zwei Gegentreffer hinnehmen: einen beim Auftakt gegen die DR Kongo (1:1) und den zweiten im Spiel in der vergangenen Nacht gegen Kroatien (2:1).

Kurs auf dem Transfermarkt steigt

Die Auftritte in Amerika erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines grossen Transfers in diesem Sommer. Allerdings machte Portos Präsident André Villas-Boas bereits deutlich, dass er den Schlussmann in der kommenden Saison im Estádio do Dragão halten möchte. Zudem forderte er ihn auf, die legendäre Rückennummer zwei zu übernehmen – eine Nummer, die früher Klubgrössen wie João Pinto oder dem verstorbenen Jorge Costa gehörte.

Die WM 2026 ist bereits die zweite Endrunde in Folge, in der der Kapitän des F. C. Porto auf höchstem Niveau überzeugt. Zuvor hatte er schon bei der EM 2024 herausgestochen – und das, ohne die Final Four der Nations League im vergangenen Jahr einzurechnen, in der er für Portugals Titelgewinn absolut entscheidend war.

Zur Erinnerung: Diogo Costa verlängerte im Dezember seinen Vertrag beim F. C. Porto bis 2030. Gleichzeitig wurde die Ausstiegsklausel angepasst und auf 60 Millionen Euro gesenkt.

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