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Dacia Striker: neuer Kombi im C-Segment, Vorstellung am 10. März

Blauer Dacia Striker SUV in modernem Showroom mit großen Fensterfronten und minimalistischer Einrichtung.

Dacia schickt ein neues Spitzenmodell ins Rennen – und es wird kein weiterer SUV. Während viele Hersteller dem Kombi-Segment den Rücken kehren, entscheidet sich die rumänische Marke bewusst für genau diesen Weg, den etliche bereits abgeschrieben haben.

Die offizielle Premiere ist für den 10. März angesetzt. Gleichzeitig hat Dacia nun den Namen des neuen Modells bestätigt: Striker. Laut Hersteller lehnt sich die Bezeichnung an den weltweit bekannten Ausdruck „einen Strike machen“ an – also die Idee, das Ziel punktgenau zu treffen.

Ob das neue Modell am Ende tatsächlich „voll ins Schwarze trifft“, bleibt abzuwarten. Klar ist aber: Die Erwartungen sind hoch – befeuert durch das Erfolgsrezept der Marke, nämlich Konzentration auf das Wesentliche und das stets gleiche Versprechen: der richtige Preis.

Im Handel wird der neue Kombi im C-Segment antreten – neben dem Bigster. Damit übernehmen beide die Rolle der Topmodelle im Dacia-Programm. Entsprechend wird für den Striker ein ähnliches Preisniveau erwartet; der Einstieg dürfte bei rund 25.000 Euro liegen.

Eine Alternative zu SUV

Dacia geht davon aus, dass es weiterhin einen spürbaren Anteil an Käuferinnen und Käufern gibt, die eine niedrigere Sitzposition und ein effizienteres Fahrzeugkonzept bevorzugen – dabei aber beim Platzangebot keine Abstriche machen wollen.

Konkrete Abmessungen sind zwar noch nicht veröffentlicht. Die bislang gesichteten Testprototypen deuten jedoch auf ein Fahrzeug hin, das länger, breiter und höher ausfällt als der Jogger. Zum Vergleich: Der Jogger misst 4550 mm in der Länge, 1853 mm in der Breite und 1629 mm in der Höhe. Damit dürfte sich der Striker als preisliche und konzeptionelle Alternative zu Modellen wie Skoda Octavia Break, Volkswagen Golf Variant und Toyota Corolla Touring Sports positionieren.

Mit einer größeren Bodenfreiheit als bei diesen Rivalen – also näher an einem Crossover – soll der Striker vor allem über den Preis punkten. Nach Aussage von Frank Marotte, Marketingdirektor der Marke, haben die Preissteigerungen bei der Konkurrenz „eine Chance für Dacia in diesem Segment eröffnet“.

Plattform bekannt

Auch zu den technischen Eckdaten hält sich Dacia bislang bedeckt. Dennoch gilt als sicher, dass der Dacia Striker auf der CMF-B-Plattform der Renault-Gruppe aufbaut, die – mit Ausnahme des Spring – bei allen übrigen Modellen des rumänischen Herstellers eingesetzt wird.

Das spricht dafür, dass der neue Kombi mit den gleichen Antrieben wie der Bigster angeboten wird: Mild-Hybrid- und Hybrid-Varianten, sowohl als Benziner als auch mit Autogas (LPG), und mit Leistungen zwischen 120 PS und 155 PS. Reine Elektroversionen werden derzeit nicht erwartet.

Wann kommt er?

Die offizielle Vorstellung des Dacia Striker findet am 10. März statt. Zusätzlich zu diesem neuen Kombi arbeitet die rumänische Marke außerdem an einem dritten Modell fürs C-Segment, das im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll.

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