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Kate Middleton schafft heimlich die National Three Peaks Challenge in unter 24 Stunden

Frau mit blauer Jacke und Wanderstock steht auf Felsen, neben ihr Karte, Rucksack und Trinkflasche in den Bergen.

Die Prinzessin von Wales hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit die Besteigung der drei höchsten Gipfel des Vereinigten Königreichs in weniger als 24 Stunden abgeschlossen. Mit diesem Vorhaben wollte Kate Middleton ihre eigenen Erfahrungen mit Krebs in eine Botschaft der Hoffnung für Menschen verwandeln, die weiterhin gegen die Krankheit kämpfen.

Am Sonntag machte Kate Middleton bekannt, dass sie – fernab der öffentlichen Aufmerksamkeit – eine der anspruchsvollsten Bergsport-Herausforderungen Grossbritanniens gemeistert hat. Die Prinzessin von Wales absolvierte die „National Three Peaks Challenge“: Innerhalb von weniger als 24 Stunden werden dabei die höchsten Berge von Schottland, England und Wales bestiegen. Die Aktion soll auf die Herausforderungen des Lebens nach einer Krebsdiagnose aufmerksam machen und zugleich Spenden zur Unterstützung von Krebspatientinnen und -patienten sammeln.

National Three Peaks Challenge: Route, Gipfel und Distanz

Zur Strecke gehören die Aufstiege auf den Ben Nevis in Schottland, den Scafell Pike in England sowie den Snowdon in Wales. Insgesamt umfasst die Herausforderung rund 37 Kilometer zu Fuss und mehr als 3.000 Höhenmeter im Aufstieg.

Die 44-jährige Prinzessin bewältigte jeden der drei Aufstiege allein und stützte sich unterwegs lediglich auf die Unterstützung der Bergrettungsteams entlang der Route. Am Ende der Challenge wurde sie von Prinz William, den drei Kindern – George, Charlotte und Louis –, ihren Eltern Carole und Michael Middleton sowie ihrem Bruder James Middleton empfangen.

Kate Middletons Botschaft über Krebs und die Zeit danach

In den sozialen Netzwerken veröffentlichte Kate ein Foto vom Gipfel des Ben Nevis: Sie ist darauf lächelnd und mit Wanderausrüstung zu sehen. Dazu teilte sie eine persönliche Nachricht über die Folgen von Krebs.

„Jedes Jahr hören in diesem Land Hunderttausende Menschen die Worte, die niemand hören will“, schrieb sie. „Was danach folgt, ist ein Weg, der jeden Teil dessen, wer wir sind, auf die Probe stellt: körperlich, emotional, psychologisch und spirituell. Die Herausforderungen breiten sich aus und berühren Familien, Freundschaften, die Arbeit und die stillen Momente, die wir allein mit unseren Gedanken verbringen.“

Sie ergänzte, „Krebs betrifft nicht nur den Körper. Er verändert, wie wir denken und fühlen, und greift tief in alle Bereiche des Lebens ein“. Diese Wirklichkeit kenne sie „aus erster Hand“; und der Weg während und nach den Behandlungen verlange „weit mehr als nur Medizin“.

„Das Leben jenseits der Diagnose erkunden“

Kate Middleton erklärte, sie habe die Herausforderung angenommen „nicht nur als körperliche Prüfung“, sondern auch als Chance, „das Leben jenseits der Diagnose zu erkunden“ und die Unterstützung zurückzugeben, die sie während ihrer Genesung erhalten habe.

Spendenaktion für die Royal Marsden Cancer Charity

Mit der Initiative sollen Mittel für die Royal Marsden Cancer Charity gesammelt werden – eine Organisation mit Bezug zu dem Krankenhaus, in dem sie betreut wurde. Das Geld soll dazu beitragen, den Zugang zu ganzheitlicher Versorgung für Menschen mit Krebs im gesamten Vereinigten Königreich zu erweitern. Vorgesehen ist zudem die Unterstützung beim Aufbau eines neuen Zentrums für Wohlbefinden und die Erholung von Patientinnen und Patienten sowie die Förderung spezialisierter Programme mit körperlicher, psychologischer und emotionaler Unterstützung.

In einem Video, das zeitgleich mit der Kampagne veröffentlicht wurde, erläuterte die Ehefrau von Prinz William, die Motivation sei auch persönlicher Natur: „Viele Menschen haben mich gefragt, warum ich diese Herausforderung mache. Zum Teil ist es etwas Persönliches. Ich bin zutiefst dankbar, hier zu sein und mich stark genug zu fühlen, diese Berge zu besteigen. Aber vor allem möchte ich etwas zurückgeben.“

In derselben Botschaft betonte sie: „Heilung – ob persönlich oder gemeinsam – bedeutet nicht nur, zu korrigieren, was falsch ist. Es geht darum, ein Gleichgewicht darin zu finden, wie wir leben.“ Und sie schloss mit den Worten: „Am Ende ist Mut nicht nur, weiterzugehen. Es ist zu wissen, wie wir mit dem verbunden bleiben, wer wir sind – egal, was passiert.“

Zur Erinnerung: Kate Middleton hatte im März 2024 bekannt gegeben, dass sie nach einer Bauchoperation wegen einer Krebserkrankung behandelt werde. Im September desselben Jahres teilte sie mit, die Chemotherapie abgeschlossen zu haben, und im Januar 2025 erklärte sie, die Erkrankung sei in Remission. Welche Krebsart diagnostiziert wurde, machte sie öffentlich nie bekannt.

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