Vor etwas mehr als drei Jahren offiziell vorgestellt, zählt der Dacia Jogger weiterhin zu den wichtigsten Verkaufstreibern der rumänischen Marke. Genau deshalb erhält das Modell nun ein Update, das die Stärken ausbaut, die ihm in Portugal und in Europa so viele Verkäufe eingebracht haben.
Mit der Überarbeitung bekommt der neue Dacia Jogger eine neue Lichtsignatur, überarbeitete Designdetails und zusätzliche Technik. Darüber hinaus wurden auch die Antriebe angefasst – und gerade dort gibt es interessante Neuerungen.
Was hat sich geändert?
Da es sich um ein Facelift handelt, bleiben die optischen Eingriffe insgesamt moderat. Beim neuen Dacia Jogger fällt vor allem die neue, umgekehrt T-förmige Lichtsignatur sowie der neue Frontgrill auf, wie man ihn beispielsweise auch vom Dacia Duster kennt.
Am Heck wurden die Rückleuchten in ihrer Lichtgrafik angepasst und sind nun abgedunkelt. Sie folgen stärker der Kontur von Seitenfenster und Kotflügeln – insgesamt wirkt das Fahrzeug dadurch kräftiger und robuster.
In der Seitenansicht gibt es je nach Ausstattung neue Zierkappen für die Räder oder alternativ Leichtmetallfelgen.
Im Innenraum liegt die wichtigste Neuerung bei den Materialien: Laut Dacia sollen sie widerstandsfähiger ausfallen. In den Varianten Essential und Expression sind die Sitze mit einem neuen schwarzen Stoff bezogen. Auf dem Ausstattungsniveau Journey kommt ein neues Material namens „blue denim“ zum Einsatz. In der Linie Extreme bleiben die abwaschbaren Bezüge sowie die Gummimatten weiterhin an Bord.
Auch technisch legt der Jogger nach. Während das Infotainment im Pre-Facelift noch über einen 8-Zoll-Bildschirm verfügte, erhält der neue Dacia Jogger nun ein grösseres zentrales Display mit 10 Zoll. Ergänzt wird das Angebot durch eine Wireless-Ladestation für Smartphones.
Vor dem Fahrer bleibt die digitale Instrumentenanzeige bei 7 Zoll, die Darstellung der Inhalte wurde jedoch überarbeitet – passend zu den jüngsten Modellen der rumänischen Marke.
Wie bei anderen Dacia-Modellen steht auch hier weiterhin das YouClip-System zur Verfügung: eine pfiffige Lösung, mit der sich Zubehör an verschiedenen Punkten im Innenraum befestigen lässt, etwa Aufbewahrungstaschen, Lampen, Tablet-Halterungen und mehr.
Neue Motorisierungen
Wenn der Dacia Jogger bislang eher behutsam angepasst wurde, stecken die grössten Änderungen unter der Haube – allen voran beim Hybridsystem, das vom „Bruder“ Bigster übernommen wird.
Konkret bedeutet das: Der neue Dacia Jogger Hybrid nutzt nun einen 1,8-Liter-Vierzylinder-Saugmotor sowie zwei Elektromotoren – einen für den Antrieb und einen als Generator. Gespeist werden sie von einer 1,4-kWh-Batterie. Die Systemleistung liegt bei 155 PS, das Drehmoment bei 170 Nm.
Auch die LPG-Variante (GPL) mit der Bezeichnung ECO-G wurde deutlich weiterentwickelt. Statt des bisherigen 1,0-Liter-Motors kommt nun ein neuer 1.2 Turbo-Dreizylinder zum Einsatz. Die maximale Leistung beträgt 120 PS und erstmals kann dieser Antrieb mit einem Doppelkupplungs-Automatikgetriebe kombiniert werden.
Dank des grösseren LPG-Tanks – von 40 auf 49,6 Liter – stellt der neue Dacia Jogger ECO-G eine höhere Gesamtreichweite (LPG + Benzin) von bis zu 1.480 km in Aussicht.
Ausserdem wurde auch der 1.0 TCe überarbeitet und leistet nun mehr: 100 PS statt 90 PS bei den Pre-Facelift-Versionen.
Wann kommt er?
Einen Termin für die Markteinführung des neuen Dacia Jogger sowie die dazugehörigen Preise hat die Marke bislang nicht genannt. Zum Vergleich: Der aktuelle Jogger startet bei 18.500 Euro als Fünfsitzer und bei 19.400 Euro als Siebensitzer.
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