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Jeep stellt den Avenger 4xe als radikalsten B-SUV mit Allrad vor

Grüner Jeep Avenger 4xe SUV steht in modernem Showroom mit Panoramafenstern und Berglandschaft im Hintergrund.

Jeep hat soeben den Avenger 4xe vorgestellt – die kompromissloseste Ausführung des B-SUV mit Allradantrieb. Damit untermauert die Marke seinen Anspruch, innerhalb der Klasse das B-SUV mit den stärksten Offroad-Fähigkeiten zu sein.

Zur Erinnerung: Bereits Anfang des Jahres bekam der Jeep Avenger die Variante e-Hybrid (Mild-Hybrid mit 48 V). Sie ergänzt in der Baureihe sowohl das Angebot als reines Elektroauto als auch die rein verbrennergetriebene Version.

Mehr Leistung

Beim neuen Avenger 4xe bleibt der Verbrenner identisch zum e-Hybrid: ein 1,2-l-Dreizylinder mit Turbolader. Allerdings legt er bei Leistung und Drehmoment zu – 136 PS und 230 Nm statt 100 PS und 205 Nm. Kombiniert wird das Ganze mit dem sechsstufigen Doppelkupplungs-Automatikgetriebe e-DCS6.

Die zentrale Neuerung: Es kommen zwei Elektromotoren mit jeweils 21 kW (28,5 PS) hinzu. Der erste sitzt weiterhin im Doppelkupplungsgetriebe, der zweite ist an der Hinterachse montiert und sorgt so für den Allradantrieb.

Der Leistungszuwachs zeigt sich auch bei den Fahrleistungen: Den Sprint 0–100 km/h erledigt der Avenger 4xe in 9,5 s (e-Hybrid: 10,9 s). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bis zu 194 km/h (+10 km/h).

So arbeitet das 4xe-System

Der hintere Elektromotor ist mit einer Untersetzung von 22,7:1 gekoppelt. Das wirkt als Drehmomentmultiplikator und hebt das Drehmoment an den Hinterrädern auf 1900 Nm.

Jeep betont, dass der Allradantrieb unabhängig vom Batterieladezustand stets verfügbar ist. Bis 30 km/h bleibt er permanent aktiv, mit einer Verteilung von 50:50. Bei mittleren Geschwindigkeiten (zwischen 30 km/h und 90 km/h) wird der Hinterradantrieb nur bei Bedarf zugeschaltet.

Ab höheren Geschwindigkeiten (ab 90 km/h) läuft das Fahrzeug dauerhaft mit Frontantrieb; der hintere Elektromotor wird von der Achse entkoppelt, um den Kraftstoffverbrauch zu senken.

Über Selec-Terrain wählt der Fahrer den passenden Fahrmodus: Auto, Snow (Schnee), Sand&Mud (Sand und Schlamm) und Sport. Die Unterschiede betreffen unter anderem Funktionen wie Stabilitätsregelung und Drehmomentverteilung.

Offroad-Fähigkeiten

Der Avenger 4xe wächst um 10 mm bei der Bodenfreiheit (nun 210 mm) und kann damit Wasserläufe bis zu 400 mm Tiefe durchqueren. Zusätzlich wurden die Geländewinkel verbessert: Böschungswinkel 22°, Rampenwinkel 21° und Abfahrtswinkel 35°.

Dank der zusätzlichen Traktion bewältigt der neue Jeep Avenger 4xe Steigungen bis 40% in besonders anspruchsvollem Terrain wie Schotter – und bis 20%, wenn die Vorderachse die Haftung verliert. Durch den zusätzlichen Motor an der Hinterachse wurde die hintere Aufhängung auf eine unabhängige Konstruktion (Multilink) umgestellt.

Außerdem bringt der 4xe serienmäßig unter anderem hinteren Abschlepphaken, Dachreling und M+S-Reifen (S+M) mit. Die Sitzbezüge bestehen nun aus einem Material, das zweimal so langlebig ist und vollständig wasserdicht ausfällt.

Wann kommt er?

Preise für den neuen Jeep Avenger 4xe wurden noch nicht genannt. Bestellbar soll das Modell jedoch noch in diesem Jahr sein – ab dem vierten Quartal.

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