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Volkswagen T-Roc R: 333 PS, Golf-R-Technik und Marktstart 2027

Blauer Volkswagen T-Roc R SUV in modernem, hellem Raum mit großen Fenstern und glänzendem Boden.

Auch wenn die Regeln, die in Europa ab 2035 das Aus für Verbrennungsmotoren vorsehen, zuletzt etwas aufgeweicht wurden, sorgen immer strengere Emissionsvorgaben weiterhin dafür, dass zahlreiche leistungsstarke Verbrenner-Varianten auf dem Kontinent verschwinden.

Der neue Volkswagen T-Roc R wird jedoch nicht zu diesen Fällen zählen. Bei der internationalen Vorstellung der zweiten SUV-Generation im November 2025 in Palmela, wo das Modell gebaut wird, zeigte die deutsche Marke in der Autoeuropa-Fabrik bereits die kommende Hochleistungsvariante – wenn auch noch unter auffälliger Tarnfolie.

Bis zur vollständigen Enthüllung müssen wir zwar bis 2027 warten, doch inzwischen ist uns der neue T-Roc R erneut begegnet, diesmal als Erprobungs-Prototyp.

Erbe des Golf R

Zu den wichtigsten Neuerungen des kommenden T-Roc gehört der Wechsel auf die MQB-Evo-Plattform. Sie bringt größere Abmessungen mit sich – inklusive breiterer Spuren – und eröffnet zudem Möglichkeiten zur Elektrifizierung, die der ersten Generation in dieser Form noch fehlten.

Einen T-Roc R mit einem full-hybrid-System – dem ersten von Volkswagen –, das zunächst im „normalen“ T-Roc eingeführt wird, soll es nicht geben. Stattdessen ist die mildeste Form der Elektrifizierung vorgesehen: ein 48-V-mild-hybrid-System. Ziel ist dabei nicht ein Leistungsplus, sondern vor allem die Reduzierung der CO2-Emissionen.

Trotzdem wird es der stärkste T-Roc R aller Zeiten: mit 333 PS und 420 Nm Drehmoment – also 33 PS mehr als beim Vorgänger. Damit entspricht er den Werten des aktuellen Golf R und übernimmt dessen 2.0 TSI (EA888) Vierzylinder. Gekoppelt ist das Aggregat an ein 7-Gang-DSG sowie den Allradantrieb (4Motion).

Offen ist lediglich, ob auch das R Performance Torque Vectoring an Bord sein wird, das im Golf R verbaut wird. Hinter dem Begriff steckt eine Drehmomentverteilung, die das gesamte am Hinterachsdifferenzial anliegende Drehmoment gezielt an nur ein Rad schicken kann – an das kurvenäußere. Sollte dieses System integriert werden, könnte der T-Roc R sogar einen Drift-Modus bieten … in einem SUV.

T-Roc mit „R“-Optik

Optisch möchte Volkswagen die R-Modelle künftig klarer von den R-Line-Versionen abgrenzen, die lediglich Ausstattungslinien darstellen – das hat Stefan Wallburg, verantwortlich für das Exterieurdesign bei Volkswagen, bereits deutlich gemacht. Entsprechend ist ein insgesamt aggressiverer Auftritt als beim Vorgänger zu erwarten.

Ein Teil dieser Abgrenzung fällt vor allem am Heck auf: Die vier Endrohre stehen klar im Mittelpunkt. Dazu kommen spezifisch gezeichnete, sportlicher wirkende Stoßfänger.

Zum Innenraum hält sich die Marke noch bedeckt. Volkswagen hat aber bereits bestätigt, dass der neue T-Roc R eigene Grafiken im digitalen Kombiinstrument erhalten wird – ähnlich wie beim deutschen hot hatch – sowie weitere exklusive Details, darunter ein neues Lenkrad und neue Vordersitze.

Wann kommt er?

Obwohl die Testträger bereits sehr seriennah wirken, ist die komplette Enthüllung des neuen Volkswagen T-Roc R erst für 2027 geplant.

Die Produktion soll im Oktober desselben Jahres in den Autoeuropa-Werken anlaufen. Damit wäre es der leistungsstärkste Volkswagen, der jemals in Portugal gebaut wurde. Bis dahin: Hier ist unser Video vom ersten Kontakt mit dem neuen T-Roc:


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