Der Volkswagen Group will bei der Elektrifizierung die „Spitze“ übernehmen – dabei sollen kompakte Elektroautos von Skoda, Volkswagen und CUPRA eine Schlüsselrolle spielen.
Teaser zu kompakten Elektroautos von Skoda, Volkswagen und CUPRA
Jede der drei Marken hat einen eigenen Teaser erhalten. Die grösste Überraschung liefert dabei ausgerechnet Volkswagen: Die Silhouette wirkt deutlich anders als beim im letzten Jahr gezeigten Prototyp ID. Life.
Bereits vor einigen Monaten machten Gerüchte die Runde, dass der ID. Life bei den Entscheidungsträgern von Volkswagen nicht gut angekommen sei und deshalb nicht in Serie gehen werde. Der neue Teaser scheint diese Kursänderung beim künftigen kompakten Elektroauto der deutschen Marke zu untermauern.
Beim CUPRA-Teaser hingegen bleibt die Linie grundsätzlich nahe an dem, was vom UrbanRebel Concept bekannt ist – zugleich fällt eine klare „Normalisierung“ der Formen auf, ebenso wie weniger aerodynamische Anbauten als am Prototyp.
Skoda wiederum deutet mit seinem Modell (das Elroq heissen könnte) die neue Designsprache an, die die tschechische Marke noch in diesem Jahr einführen will. Unter der Bezeichnung „Modern Solid“ steht sie für einen Fokus auf Schlichtheit und Robustheit.
Plattform, Radstand und Länge der kommenden Modelle
Ein Milliardenprojekt
Die kompakten Elektroautos von Skoda, Volkswagen und CUPRA basieren allesamt auf einer kürzeren und vereinfachten Variante der MEB und sollen 2025 auf den Markt kommen. Vor einigen Monaten berichteten die Deutschen von Auto Motor und Sport, der Radstand werde gegenüber den 2,77 m des ID.3 um maximal 7 cm verkürzt.
Sollte sich das bestätigen, dürften die kompakten Elektroautos von Skoda, Volkswagen und CUPRA bei etwa 4,1–4,2 m Länge liegen. Das passt zu den aktuellen, vergleichbaren Verbrenner-Modellen, die auf der MQB A0 aufbauen.
Der Produktionsstandort ist bereits festgelegt: Wie es die Gerüchte zuvor nahelegten, sollen die kompakten Elektroautos des Volkswagen Group aus Spanien kommen.
🆕 Unsere neue Batteriefabrik in Sagunto elektrifiziert Spanien!
Sie wird …
🔋 eine jährliche Produktionskapazität von 40 GWh haben
🔋 eine CO₂-neutrale Produktion haben und ausschliesslich erneuerbare Energie nutzen
🔋 3,000 workers beschäftigenDer Bau beginnt im ersten Quartal 2023 🏗️ pic.twitter.com/MicrIBGX7F
- Volkswagen Group (@VWGroup) 5. Mai 2022
Insgesamt will der Volkswagen Group 10 Milliarden Euro im Nachbarland investieren – drei Milliarden mehr als zunächst vorgesehen.
Dort sollen nicht nur Elektrofahrzeuge entstehen, sondern auch die dafür benötigten Batterien. Geplant ist der Bau einer neuen Batteriefabrik sowie zwei Werken zur Automobilproduktion.
Laut dem Vorstandsvorsitzenden des deutschen Konzerns, Herbert Diess, „ist der Plan, ein vollständiges Ökosystem an Zulieferern zu schaffen – von der Lithiumgewinnung bis zur Batteriefertigung“.
Es wird damit gerechnet, dass allein die Batteriefabrik in Sagunto, nahe Valencia, im Jahr 2030 mehr als 3000 Menschen beschäftigen wird.
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