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15 Neuwagen unter 19.000 Euro in Portugal: Diese Modelle gibt es

Drei moderne Kleinwagen in einem hellen Autohaus, Fokus auf weißem Elektroauto mit schwarzem Dach.

Die Preise für Neuwagen steigen weiter, dennoch gibt es auf dem portugiesischen Markt nach wie vor bezahlbare Alternativen. Wie zu erwarten, konzentrieren sie sich fast vollständig auf die Segmente A und B – die Auswahl ist aber grösser, als viele vermuten.

In der jüngsten Folge von Auto Rádio, einem Podcast von Razão Automóvel mit Unterstützung von PiscaPisca.pt, haben wir uns deshalb auf die Suche nach allen Neuwagen gemacht, die man in Portugal für weniger als 19.000 Euro kaufen kann. Das Ergebnis: insgesamt 15 Modelle.

Unter diesen Fahrzeugen befindet sich auch der Dacia Sandero – der günstigste Neuwagen, der aktuell in Portugal angeboten wird. Vermutlich genau deshalb wurde er 2024 zum Verkaufsschlager: erstmals und auf bemerkenswerte Weise stand er sowohl in Portugal als auch in Europa ganz oben in den Zulassungslisten. Das unterstreicht, wie wichtig Autos dieser Preisklasse für portugiesische Privatkundinnen und -kunden sind.

Dacia ist die Meisterin der günstigen Preise

2024 setzte Dacia in Europa über 270.000 Einheiten des Sandero ab – ein Wert, den kein anderes Modell erreichen konnte. Die Zeiten, in denen der Volkswagen Golf als unangefochtener König des europäischen Marktes galt, sind damit klar vorbei.

Was steckt hinter dem Erfolg des Sandero? Vor allem der Preis. Er ist nicht sein einziges Argument, aber definitiv das prägnanteste: In Portugal startet er bei 14.050 Euro.

Mit der Rückendeckung durch die Zuverlässigkeit der Renault-Gruppe, einem zunehmend „abenteuerlichen“ Markenauftritt und einer Ausstattung, die heutige Kundinnen und Kunden erwarten, hat sich Dacia in den letzten Jahren zur wichtigsten Referenz im Bereich erschwinglicher Neuwagen entwickelt.

Wie stark Dacia dieses Feld besetzt, zeigt auch die Liste der 15 Modelle unter 19.000 Euro: Fünf davon tragen das Dacia-Logo – Sandero, Sandero Stepway, Logan, Jogger und Spring. Der Duster ist nicht dabei, allerdings nur deshalb, weil er die Grenze um 350 Euro überschreitet.

Stellantis mischt inzwischen mit

Lange Zeit schien kein Hersteller ernsthaft gegen Dacia antreten zu wollen – doch das ändert sich. Mit der neuen globalen Smart-Car-Plattform von Stellantis bringt Citroën wieder stärkere Argumente ins Spiel, um Dacia und speziell dem Sandero Konkurrenz zu machen.

Ein gutes Beispiel ist der neue Citroën C3: Es gibt Varianten (ohne Elektrifizierung), die in Portugal bei 15.240 Euro beginnen. Damit ist er der drittgünstigste Neuwagen im Land – nur der Sandero und der Mitsubishi Space Star (ein Modell, dem man sein Alter anmerkt) sind noch preiswerter.

Der neue C3 präsentiert sich komfortabel, bietet die heute nötige Grundausstattung und tritt mit einem robusten Look auf. Wir sind ihn bereits gefahren und haben alles zusammengetragen, was man dazu wissen muss:

Wer mit dem Auftritt des französischen Modells nicht vollständig warm wird, kann den Blick nach Italien richten – genauer gesagt auf den neuen FIAT Grande Panda.

Er nutzt dieselbe Basis und ähnliche technische Lösungen wie der C3, setzt optisch jedoch auf Anleihen beim ursprünglichen Panda und wirkt beim Fahrverhalten dynamisch stimmiger. Dafür liegt er preislich etwas höher: Er startet bei 18.616 Euro, weil schon die Einstiegsversion elektrifiziert ist (mild-hybrid).

Japaner und Koreaner ebenfalls „mit im Spiel“

Vollständig wird die Übersicht der Neuwagen unter 19.000 Euro erst durch die Angebote von Mitsubishi, Hyundai, Kia und Toyota. Allein diese Marken stellen in diesem Preisfenster sieben Modelle.

Der Mitsubishi Colt, der nahezu alles mit dem Renault Clio teilt, beginnt bei 17.218 Euro und zählt zu den soliden Optionen im Segment B – ebenso wie der Hyundai i20. Auch den haben wir bereits getestet und waren selbst in der günstigeren Ausführung überzeugt:

Auffällig ist ausserdem: Der Toyota Aygo X aus dem Segment A gehört zu den Modellen, die preislich am nächsten an die 19.000-Euro-Marke heranreichen – und spielt dabei mit der Zuverlässigkeit, die viele mit der japanischen Marke verbinden.

Vollständige Liste der Neuwagen, die man in Portugal für weniger als 19.000 Euro kaufen kann:

  • Dacia Sandero - desde 14 050 euros
  • Mitsubishi Space Star - desde 15 149 euros
  • Citroën C3 - desde 15 240 euros
  • Dacia Sandero Stepway - desde 16 150 euros
  • FIAT Pandina - desde 16 300 euros
  • Dacia Logan - desde 16 700 euros
  • Kia Picanto - desde 16 899 euros
  • Dacia Spring - desde 16 900 euros
  • Mitsubishi Colt - desde 17 218 euros
  • Hyundai i10 - desde 17 680 euros
  • Kia Stonic - desde 17 875 euros
  • Toyota Aygo X - desde 18 240 euros
  • Dacia Jogger - desde 18 350 euros
  • Hyundai i20 - desde 18 510 euros
  • FIAT Grande Panda - desde 18 616 euros

Wie sieht diese Rechnung in Zukunft aus?

Da die Elektrifizierung weiter an Bedeutung gewinnt und die europäischen Vorgaben für Emissionen und Sicherheit zunehmend strenger werden, spricht vieles dafür, dass Neuwagen insgesamt weiter teurer werden.

Entsprechend ist es sehr wahrscheinlich, dass es bei einer Wiederholung dieses Vergleichs weniger als 15 neue Modelle geben wird, die noch unter der Schwelle von 19.000 Euro liegen.

Die Zukunft kann niemand vorhersagen – aber wir können schon jetzt eine neue Auto-Rádio-Folge zum gleichen Thema für später einplanen. Sind Sie wieder dabei?

Nächste Woche hören wir uns im Auto Rádio

Gründe zum Einschalten gibt es also genug: Die aktuelle Folge von Auto Rádio lohnt sich – und nächste Woche ist das Format auf den gewohnten Plattformen wieder zurück: YouTube, Apple Podcasts und Spotify.

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