Das B-SUV-Segment ist in Europa zugleich das umsatzstärkste und am schnellsten wachsende Feld. Weil Škoda zu den fünf absatzstärksten Marken im europäischen Markt gehören will, hat die Marke «die schweren Geschütze aufgefahren» und stellt heute den Škoda Epiq vor.
Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Konzept, das dem Serienmodell bereits sehr nahekommt. Die finale Version soll schon im kommenden Jahr gezeigt werden – und reiht sich damit in eine neue Welle europäischer, 100% elektrischer Modelle zu «Kampfpreisen» ein. Dazu zählen unter anderem der neue Renault 5, der Citroën ë-C3 sowie – auf derselben Plattform – der Volkswagen ID.2all im Jahr 2026.
Škoda Epiq: Positionierung und Preis
Für eine erste Einordnung ist es zwar noch früh, dennoch legt Škoda bereits konkrete Karten auf den Tisch: Der Einstiegspreis der Basisversion soll bei etwa 25 Tausend Euro liegen. Ab hier wird es – wie die nächsten Punkte zeigen – noch interessanter.
Mehr Platz
Der neue Epiq fällt etwas kürzer aus als der aktuelle Kamiq – mit 4,1 Metern Länge. Durch die effizientere Raumausnutzung einer reinen Elektroplattform beansprucht die tschechische Marke jedoch einen Kofferraum von 490 Litern.
Elektrischer Antrieb und Reichweite
Konkrete Daten zum elektrischen Antrieb gibt es aktuell noch nicht. Bekannt ist aber, dass dieses Modell in den Versionen mit dem größeren Akku eine Reichweite von über 400 km erreichen soll.
Neues Design
Mit dem Epiq führt Škoda zudem eine neue Designlinie außen wie innen ein. Sie trägt den Namen Modern Solid und verbindet „Robustheit, Funktionalität und Authentizität“ – als „nächste Stufe der Modernität“ der Marke.
Vorn zeigt sich ein komplett überarbeiteter Auftritt: Die glänzend schwarze Frontpartie ist eine moderne Neuinterpretation des klassischen Škoda-Kühlergrills – die Tech-Deck Face – und integriert Funktionen wie Distanzradar und Frontkamera.
Außerdem ist ein neuer, markant herausstehender Spoiler vorgesehen sowie T-förmige Matrix-LED-Scheinwerfer, die auf einer tieferen, sekundären Ebene sitzen. Bei den Rädern setzt der Epiq auf aerodynamisch optimierte Felgen, um den Energieverbrauch zu senken und die Reichweite zu erhöhen.
Im Innenraum sollen physische Bedienelemente erhalten bleiben. Gleichzeitig will Škoda optional einen digitalen Mobil-Schlüssel anbieten, der sich ausschließlich über das Smartphone nutzen lässt.
Der Škoda Epiq ist das zweite von sechs Modellen, die die Marke bis 2026 auf den Markt bringen möchte. Weitere Details sollen in Kürze folgen.
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