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Die 10 günstigsten neuen Elektroautos in Portugal

Elektroauto in Hellblau und Weiß in einem modernen Showroom mit Ladestation im Hintergrund.

Hohe Anschaffungskosten waren – und sind in vielen Fällen weiterhin – eine der grössten Hürden beim Kauf eines Elektroautos. Gleichzeitig verändert sich die Lage spürbar: Das Angebot wird breiter, der Wettbewerb intensiver und die Preise bewegen sich nach unten.

Zwar ist die erhoffte Preisparität zu vergleichbaren Verbrennern noch nicht flächendeckend erreicht – besonders in den kleineren Fahrzeugklassen. Dennoch zeigen die jüngsten Markteinführungen klar, dass hier ein entscheidender Schritt in Richtung bezahlbarer E-Mobilität gemacht wird.

In diesem Kaufguide haben wir deshalb die 10 derzeit günstigsten neuen Elektroautos zusammengestellt, die in Portugal neu erhältlich sind.

Dacia Spring - ab 16 900 Euro

Der Dacia Spring gehörte zu den ersten Modellen der aktuellen Welle erschwinglicher Elektroautos. Er ist das günstigste Fahrzeug in dieser Übersicht, bietet dafür aber auch eine der kleinsten Reichweiten im Vergleichsfeld. Für 2024 wurde er überarbeitet – mit neuem Exterieur- und Interieur-Design, zusätzlicher Technologie sowie mehr Sicherheitsausstattung.

Er wird in vier Ausführungen angeboten; die wesentlichen Unterschiede liegen bei Ausstattung und Leistung des E-Antriebs: In der Basisversion sind es 33 kW (45 PS) und 125 Nm, während die übrigen Varianten 48 kW (65 PS) und 113 Nm liefern.

Allen gemeinsam ist die Batterie mit 26,8 kWh nutzbarer Kapazität, die bis zu 225 km Reichweite (WLTP-Zyklus) ermöglicht. Preislich geht es bei 16 900 Euro für die Essential-Version mit 45 PS los; darüber liegen Expression, Extreme und Cargo bei 18 900 Euro, 19 900 Euro und 20 300 Euro.

Leapmotor T03 - ab 18 985 Euro

Der Leapmotor T03 ist das kleinste Elektroauto der chinesischen Marke, die erst kürzlich in Europa gestartet ist. In Portugal wird er ab 18 985 Euro angeboten – wir haben ihn bereits getestet.

Bei einem Preis, der in etwa einem besser ausgestatteten Dacia Spring entspricht, punktet der T03 mit mehr Leistung, mehr Reichweite und mehr Technik an Bord. Zur Ausstattung zählen unter anderem ein 10,1″-Multimediabildschirm, ein Panorama-Glasdach sowie mehrere Fahrerassistenzsysteme.

Den Leapmotor T03 gibt es nur mit einer Antriebskombination: Ein Elektromotor mit 70 kW (95 PS) und 158 Nm trifft auf eine 37,3-kWh-Batterie. Die angegebene Reichweite liegt bei 265 km (WLTP) bzw. bis zu 395 km im Stadtzyklus.

BYD Dolphin Surf - ab 20 890 Euro

Der BYD Dolphin Surf ist vor ein paar Monaten in Portugal „gelandet“ und wurde erstmals öffentlich auf der ECAR Show 2025 gezeigt. Er ist aktuell das günstigste Elektroauto des chinesischen Konzerns in Portugal, mit Einstiegspreisen ab 20 890 Euro.

Im Vergleich zum Leapmotor T03 sticht er vor allem durch die grössere Reichweite, das Technikpaket und ein ansprechenderes Design hervor – auch wenn Letzteres Geschmackssache bleibt.

In der Einstiegsvariante Active arbeitet ein Motor mit 65 kW (88 PS) und 175 Nm zusammen mit einer Batterie von nur 30 kWh, was bis zu 220 km Reichweite (WLTP) ermöglicht. Die Versionen Boost und Comfort erhalten dagegen eine 43,2-kWh-Batterie für bis zu 322 km im kombinierten WLTP-Zyklus oder 507 km im Stadtzyklus. In der Comfort-Variante kommt zusätzlich ein stärkerer Motor zum Einsatz: 115 kW (156 PS) und 220 Nm.

Citroën ë-C3 - ab 23 300 Euro

Wer bei einem Elektroauto besonders viel Wert auf Komfort legt, findet im Citroën ë-C3 eine der interessantesten Optionen dieser Liste. Er ist im Segment der Kleinwagen (Segment B) positioniert, tritt als Crossover auf, bietet fünf Sitzplätze und ausreichend Raum für den Alltag.

Der ë-C3 erreicht seinen attraktiven Preis, weil er sich konsequent auf das Wesentliche konzentriert. Gleichzeitig lässt sich über Optionen nachrüsten – etwa mit einem 10,25’’-Touchscreen, einer Klimaautomatik oder einer Rückfahrkamera.

Für dieses Jahr ist eine Version für unter 20 000 Euro angekündigt – mit 30-kWh-Batterie. Aktuell wird jedoch nur die Ausführung mit 44 kWh angeboten: Sie versorgt einen Elektromotor mit 83 kW (113 PS) und 125 Nm. Die Reichweite wird mit bis zu 314 km (WLTP) angegeben, der Einstiegspreis liegt bei 23 300 Euro.

FIAT Grand Panda - ab 23 550 Euro

Der FIAT Grande Panda setzt auf ein retro-futuristisches Design, das ihm einen hohen Wiedererkennungswert verleiht. Technisch teilt er jedoch nahezu alles mit dem Citroën ë-C3 – von der Plattform bis zum Antriebsstrang.

Entsprechend findet man auch hier die gleiche LFP-Batterie mit 44 kWh sowie den Elektromotor mit 83 kW (113 PS) und 125 Nm. Damit sind bis zu 320 km Reichweite (WLTP) möglich.

Preislich startet der italienische Crossover bei 23 550 Euro in der Version RED; die besser ausgestattete La Prima liegt bei 26 550 Euro.

Hyundai Inster - ab 24 900 Euro

Mit dem Hyundai Inster zielt die südkoreanische Marke auf elektrische Stadtfahrzeuge. Trotz einer Länge von 3,8 Metern ist der Innenraum sein zentrales Verkaufsargument – und auch die angebotenen Reichweiten fallen in dieser Klasse auf. Auch dieses Modell haben wir bereits getestet:

Zur Wahl stehen zwei Batterien: 42 kWh und 49 kWh. Damit werden Reichweiten von 327 km beziehungsweise 370 km (WLTP) genannt. Je nach Variante variiert die Motorleistung zwischen 71 kW (97 PS) und 85 kW (115 PS).

Wie die Liste der günstigsten Elektroautos zeigt, liegt der Inster preislich trotz City-Format eher in Regionen einer höheren Klasse. Los geht es bei 24 900 Euro (Comfort), das Topniveau erreicht 29 900 Euro (Style Plus).

Renault 5 - ab 24 900 Euro

Der Renault 5 zählt derzeit zu den begehrtesten Elektroautos – nicht zuletzt wegen des sehr attraktiven, am Original orientierten Designs, des wettbewerbsfähigen Preises und der modernen Technik.

Neu ist die Einstiegsvariante „Five“, die ab 24 900 Euro erhältlich ist. Serienmässig kombiniert sie einen 70-kW-Elektromotor (95 PS) mit einer 40-kWh-Batterie, was bis zu 300 km Reichweite (WLTP) ermöglicht. Bei der Ausstattung stechen mehrere Fahrerassistenzsysteme sowie ein 10,1″-Multimediadisplay (Google-Basissystem) hervor.

Wer mehr Reichweite benötigt, kann zu Versionen mit 52-kWh-Batterie und stärkeren Motoren mit bis zu 110 kW (150 PS) greifen. Dann sind bis zu 412 km zwischen den Ladevorgängen möglich – allerdings kann der Preis des französischen Kompaktwagens in diesen Varianten problemlos über 30 000 Euro klettern.

Citroën ë-C3 Aircross - ab 26 490 Euro

Der Citroën ë-C3 Aircross ist das grösste Modell in dieser Übersicht. Anders als bei den Verbrenner-Versionen gibt es beim Elektro-Pendant allerdings keine Möglichkeit für sieben Sitze. Kürzlich wurden die Argumente des französischen SUV durch eine Variante mit höherer Reichweite gestärkt: Sie bringt nahezu 100 km zusätzlich und erreicht 400 km (WLTP).

Wie beim ë-C3 steht auch hier der Komfort im Vordergrund, nur mit deutlich mehr Platzangebot. Besonders praktisch für Familien ist der Kofferraum mit 460 Litern. Wer eher den deutschen Stil bevorzugt, kann sich den „deutschen Cousin“ Opel Frontera ansehen, mit dem er fast alles teilt.

Der Einstieg liegt bei 26 490 Euro: Die Basisversionen setzen weiterhin auf die 44-kWh-Batterie des ë-C3 und den Elektromotor mit 83 kW (113 PS), die eine Reichweite von bis zu 307 km (WLTP) ermöglichen. Mit der 54-kWh-Batterie steigt die Reichweite auf 400 km – und der Preis auf 28 490 Euro.

Dongfeng Box - ab 26 790 Euro

Der neue Dongfeng Box ist das Vorzeigemodell des Neulings Dongfeng in Portugal. Die chinesische Marke ist Ende 2024 gestartet – bislang ausschliesslich mit diesem 100% elektrischen Kleinwagen.

Im Test überzeugte er vor allem mit dem Raumangebot, der Serienausstattung (trotz fehlendem FM-Radio) und niedrigen Verbrauchswerten. Bei Performance und Ladeleistung blieb er hingegen hinter den Erwartungen.

Angetrieben wird er von einem 70-kW-Motor (95 PS), dazu kommt eine 42 KWh grosse Batterie und eine Reichweite von bis zu 340 km (WLTP). Der angekündigte Basispreis beträgt 26 790 Euro.

FIAT 500E - ab 28 140 Euro

Kompakt, modisch und vollelektrisch: Der FIAT 500E kam 2020 auf den Markt und bleibt bis zur geplanten Einführung eines Verbrennerantriebs im Jahr 2026 ausschliesslich als Elektroversion erhältlich.

Es gibt vier Ausstattungslinien, wobei sich zwei technische Konfigurationen wählen lassen: entweder ein 70-kW-Motor (95 PS) mit einer 21,3-kWh-Batterie (Reichweite bis 190 km WLTP) oder ein 87-kW-Motor (118 PS) mit einer 37,3-kWh-Batterie (bis 331 km WLTP).

Beim Preis ist der FIAT 500E in dieser Liste am wenigsten beneidenswert. Ab 28 140 Euro erhältlich, ist der italienische City-Flitzer nicht nur das teuerste Modell der Übersicht, sondern bietet zugleich am wenigsten Platz und – gemessen am Preis – auch eine geringere Reichweite.


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