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Giro d’Italia: Vingegaard übernimmt in der 14. Etappe das Rosa Trikot, Eulálio reisst ab

Zwei Radrennfahrer in bunten Trikots bei einem Bergrennen, Zuschauer und Alpen im Hintergrund.

Königsetappe über 133 Kilometer von Aosta nach Pila

Für Afonso Eulálio (Bahrain Victorious) war es ein starker, aber letztlich beendeter Auftritt: Auf den 133 Kilometern zwischen Aosta und Pila musste der Portugiese in der extrem schweren 14. Etappe abreissen lassen. Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) übernahm damit die Führung beim Giro d’Italia.

Visma-Lease a Bike setzt das Peloton unter Druck

Bis zum Schlussanstieg blieb das Peloton mit den wichtigsten Favoriten weitgehend geschlossen. Doch Visma-Lease a Bike diktierte ein sehr hohes Tempo und leistete dabei hervorragende Arbeit – ein Rhythmus, den nur wenige mitgehen konnten. Auch Afonso Eulálio zahlte dafür: sichtbar erschöpft verlor er den Anschluss an die Spitzengruppe.

Angriff fünf Kilometer vor dem Ziel: neues Rosa Trikot

Fünf Kilometer vor der Ziellinie setzte der Däne Vingegaard zum erwarteten Angriff an – und bekam kaum eine Antwort. Er fuhr solo ins Ziel und schlüpfte nach dieser Königsetappe ins Rosa Trikot. Für Afonso Eulálio, der mit seinem bisherigen Verlauf zufrieden sein muss, rückt nun als neues Ziel das Weiße Trikot der Nachwuchswertung in den Fokus.

Noch sechs Etappen stehen im Giro d’Italia aus. Vingegaard ist damit bestens positioniert, um die Favoritenrolle zu übernehmen und die Rundfahrt zu gewinnen. Eulálio hielt dennoch den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

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