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Porsche plant neues SUV mit Verbrenner: Macan-Nachfolger auf Audi Q5-Basis kommt 2028

Silberner Audi Future SUV im modernen Showroom mit Glaswand und minimalistischer Einrichtung.

Porsche durchläuft derzeit eine schwierige Phase. Der Fokus auf die Elektrifizierung hat nicht die erhofften Ergebnisse geliefert, und das früher ausgegebene Ziel - bis 2030 weltweit 80% der Verkäufe mit Elektromodellen zu erreichen - wurde von Oliver Blume, dem ehemaligen Geschäftsführer der Marke, als „unrealistisch“ bezeichnet.

Strategiewechsel bei Porsche Macan: Der Verbrenner rückt wieder in den Vordergrund

Vor diesem Hintergrund hat die Marke einen neuen Plan aufgesetzt, der bereits umgesetzt wird: Verbrennungsmotoren gewinnen wieder an Bedeutung. Am deutlichsten zeigt sich das beim Porsche Macan. Dessen neue Generation, die ausschliesslich elektrisch angeboten wird, bleibt kommerziell hinter den Erwartungen zurück. Deshalb hat Porsche beschlossen, einen Nachfolger für den Macan mit Verbrenner zu entwickeln - jenes Modell, dessen Verkauf Mitte 2024 eingestellt wurde.

Plattformentscheidung: Warum Porsche nicht auf die PPE setzt

Der kommende Porsche-SUV mit Verbrennungsmotor wird keine Ableitung der PPE-Plattform des elektrischen Macan sein. Die PPE wurde speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt; sie so umzubauen, dass sie einen Verbrennungsmotor aufnehmen kann, wäre schlicht ein sehr kostspieliges Unterfangen.

Die naheliegendere Lösung - schneller und mit geringeren Kosten - ist, auf den „Baukasten“ des Volkswagen-Konzerns zurückzugreifen. Damit lässt sich auch der angekündigte Zeitplan einhalten: Die Markteinführung ist für 2028 vorgesehen.

Es ist ein Audi Q5, aber eben doch kein Audi Q5

Die Erlkönigfotos, die diesen Beitrag illustrieren, zeigen genau das. Sie sehen richtig: Es ist tatsächlich ein Audi Q5 - mit einigen Anpassungen -, der als Ausgangsbasis für den neuen Porsche-SUV dient.

Wie schon bei der ersten Macan-Generation, die sich die MLB-Plattform mit dem Q5 teilte, wird auch dieses neue SUV - das nach allem, was derzeit bekannt ist, nicht Macan heissen dürfte - die Plattform des aktuellen Q5 nutzen, nämlich die PPC.

Antriebe und Varianten: Benzin oder Plug-in-Hybrid

Für konkrete Daten ist es noch zu früh. In einer Logik der Synergien ist jedoch zu erwarten, dass der neue Porsche-SUV auf die gleichen Benzin- oder Plug-in-Hybrid-Antriebe des Q5 setzt. Das würde den Einsatz des 2.0 TFSI oder des 3.0 V6 Biturbo aus dem SQ5 nahelegen.

Und ebenso wie beim ersten Macan dürfte der Verbrenner-Nachfolger sowohl mit Frontantrieb als auch mit Allradantrieb angeboten werden.

Typisch Porsche im Auftritt

Die Entwicklung befindet sich noch in einem frühen Stadium. Aktuell arbeitet man mit umgebauten Audi-Q5-Einheiten. Bereits erkennbar sind verbreiterte Radhäuser - ein Hinweis darauf, dass der Porsche-SUV eine grössere Spurweite bekommen könnte.

Klar ist: Das Serienmodell soll sich optisch deutlich vom „Cousin“ Q5 abheben und ein markentypisches Porsche-Design erhalten. Stilistisch dürfte es sich eng an den elektrischen Macan und Cayenne anlehnen. Für den Innenraum ist die gleiche Richtung zu erwarten.

Prototypen mit der finalen Karosserie könnten noch in diesem Jahr auftauchen.


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