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Hyundai IONIQ 2: Erste Infos zum kompakten Elektro-Modell

Weißer Hyundai Ioniq 2 Elektroauto in modernem Innenraum mit großen Fenstern und Landschaft im Hintergrund.

Der Hyundai IONIQ 2 wird als nächstes vollelektrisches Modell in der Palette der südkoreanischen Marke „landen“. Er ist als Elektro-Alternative zum Bayon gedacht und soll sich zwischen dem kleineren Inster – den wir bereits getestet haben – und dem Kona positionieren. Gleichzeitig wird er das bislang kompakteste Modell der IONIQ-Familie sein.

Unsere Erlkönigjäger haben die ersten Testprototypen bereits in Deutschland „erwischt“. Auf der IAA 2025 in München (9.–14. September) werden wir ihn dann sehen können – vorerst allerdings noch als Concept. Die Erwartung ist, dass sich dieses Konzept nicht stark vom späteren Serienauto unterscheiden wird.

Was ist vom IONIQ 2 zu erwarten?

Konkrete technische Daten sind bislang nicht im Detail bekannt. Fest steht jedoch, dass der IONIQ 2 technisch auf der E-GMP-Plattform der Hyundai Motor Group basiert. Diese Architektur kennen wir bereits von IONIQ 5 und IONIQ 6, aber auch von kompakteren Modellen wie dem Kia EV3 und dem kommenden EV2 – mit dem der IONIQ 2 voraussichtlich am engsten verwandt sein wird.

Die Nutzung der E-GMP bringt zudem die Möglichkeit für Remote-Updates (OTA bzw. over-the-air) sowie die Integration bidirektionalen Ladens (V2L) mit sich. Damit „verwandelt“ sich das südkoreanische Modell in eine Stromquelle, um andere elektronische Geräte zu versorgen.

Zu Antrieben und Batterien gibt es noch keine Angaben. Zu erwarten sind jedoch Reichweiten zwischen 300 km und 450 km, wie es in diesem Segment üblich ist. Anders als die aktuell angebotenen IONIQ-Modelle wird der neue IONIQ 2 zudem auf ein 400-Volt-System setzen – nicht auf 800 Volt.

Elektrischer Fastback

Von den Abmessungen her dürfte der IONIQ 2 in dem Segment antreten, in dem auch Modelle wie der FIAT 600e, der Renault 4 E-Tech oder der Smart #1 unterwegs sind. Die getarnten Testfahrzeuge lassen trotz starker Tarnung eine niedrigere Silhouette erkennen – mit abfallender Dachlinie und einem Heck im Fastback-Stil.

Damit hebt sich der neue Hyundai IONIQ 2 deutlich vom „Cousin“ EV2 ab, der eher als kantigeres SUV ausgelegt ist. Vorn wirkt der Stromer optisch an den überarbeiteten IONIQ 6 angelehnt: mit einer schlankeren und tiefer wirkenden Frontpartie.

Außerdem scheinen die Scheinwerfer das markentypische, schmale „Pixel“-Design zu übernehmen. Dieses Motiv setzt sich am anderen Ende fort – mit Rückleuchten, die an jene des IONIQ 5 erinnern.

Wann kommt er – und was wird er kosten?

Wie erwähnt, wird der Hyundai IONIQ 2 zunächst durch ein Studienfahrzeug vorweggenommen, dessen Enthüllung für September auf der IAA in München angesetzt ist. Das Serienmodell selbst soll allerdings erst 2026 auf den Markt kommen.

Beim Preis deutet vieles auf rund 30.000 Euro hin. Damit wäre er das günstigste IONIQ-Modell der südkoreanischen Marke. Der Inster wird jedoch weiterhin das preiswerteste Elektroauto von Hyundai bleiben.

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