Die nächste Ausgabe des Münchner Salons (IAA 2023 öffnet am 5. September) findet zwar auf deutschem Boden statt, dennoch dürften chinesische Hersteller – allen voran BYD – zu den prägenden Auftritten der Messe gehören.
Unter dem Leitsatz, die „Träume der Verbraucher zu bauen“ (denn BYD steht für Build Your Dreams), nutzt der chinesische Autobauer die IAA 2023, um den Seal U vorzustellen: ein neues SUV für das D-Segment.
„U“ wie Utility
Das neue, rein elektrische SUV erweitert – wie die Bezeichnung bereits andeutet – die Seal-Limousine nach oben. Entsprechend überrascht es nicht, dass es sich optisch eng am Seal orientiert und sogar den Namen übernimmt. Mit dem zusätzlichen „U“ für „Utility“ (Nutzwert/Alltagstauglichkeit) grenzt BYD das Modell als SUV (Sport Utility Vehicle) ab.
Für Europa ist der Marktstart des Seal U bis zum Jahresende vorgesehen, und zwar in zwei Ausführungen. Die Version Comfort kombiniert eine 71,8-kWh-Batterie mit einer maximalen Reichweite von rund 420 km. Alternativ gibt es die Version Design mit einer 87-kWh-Batterie – dadurch steigt die maximale Reichweite auf 500 km.
Wie schon bei der Limousine setzt auch der Seal U auf die Blade Battery. Die LFP-Lithium-Ionen-Module, von BYD selbst entwickelt und gefertigt, sind dabei in einer klingenähnlichen Form ausgeführt – was die Modellbezeichnung der Batterie erklärt.
Der Seal U kommt nicht allein
Neben dieser Europa-Premiere bringt BYD nach München auch die weiteren fünf Modelle mit, die für den europäischen Markt vorgesehen sind.
Den Auftakt der europäischen Aktivitäten bildeten Han, Tang und Atto 3 – genau jenes Trio, das im vergangenen Jahr auf dem Pariser Autosalon präsentiert wurde.
Darüber hinaus sind auf der IAA 2023 auch die zwei jüngsten Neuzugänge zu sehen: Dolphin und Seal, die wir bereits fahren konnten. Im Mittelpunkt des Markenauftritts wird jedoch erwartungsgemäß das neue SUV stehen, der Seal U.
Denza, die Luxus-Submarke
Zusätzlich zum Seal U und der übrigen Modellpalette hat BYD für den Münchner Salon noch eine weitere Neuheit angekündigt: die Europapremiere der neuen Luxus-Submarke von BYD, Denza.
Als erstes Modell wird dort der D9 gezeigt, ein gross dimensionierter, elektrischer Luxus-MPV.
BYD in Portugal
Auch in Portugal ist BYD bereits deutlich in Bewegung – das lässt sich, wie Pedro Cordeiro, Generaldirektor von BYD Portugal, im Auto Rádio (einem Podcast von Razão Automóvel) schildert, klar heraushören. Einige Modelle können bereits vorbestellt werden und sind schon mit Preisen versehen.
Im Land wird BYD durch Salvador Caetano vertreten. Das nationale Angebot umfasst Atto 3, Han, Tang und seit Kurzem auch den Dolphin. Als nächstes soll die Seal-Limousine folgen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen