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CopprLink statt Oculink: HighPoint RocketStor 8631D für RTX 5090 fast ohne Verlust per PCIe 5.0 x16

Person installiert eine Grafikkarte in einem kleinen PC-Gehäuse auf einem Holztisch neben einem Laptop mit Spielbildschirm.

Oculink als aktueller Standard für externe Grafikkarten

Derzeit gilt Oculink als die beste Schnittstelle, um eine externe Grafikkarte anzubinden. Seine Bandbreite von 64 Gbit/s (PCIe 4.0) reicht bei den schnellsten 3D-Grafikkarten jedoch nicht mehr aus. Die Redaktion von PCWorld hat deshalb eine alternative Anbindung ausprobiert, die sogar für eine RTX 5090 genügen soll.

Doch die Lösung ist teuer und sperrig

Für den Test kam das Gehäuse HighPoint RocketStor 8631D zum Einsatz. Es setzt weder auf Oculink noch auf Thunderbolt, sondern nutzt CopprLink von PCI-SIG in Verbindung mit einem dedizierten Host-Adapter. Wegen der aktuellen Abmessungen und der hohen Kosten ist das in dieser Form keine praktikable Option für den Consumer-Markt – perspektivisch könnten aber kompaktere und günstigere Varianten entstehen.

CopprLink im HighPoint RocketStor 8631D: Aufbau und Schnittstelle

Laut PCWorld stellt Rocket 7634D eine PCIe 5.0 x16-Verbindung bereit, die im bidirektionalen Betrieb bis zu 64 GB/s erreicht. Die Messungen zeigen, dass diese Datenrate grundsätzlich für jede aktuelle Grafikkarte ausreicht.

PCIe 5.0 x16 mit RTX 5090: Messergebnis zur Leistung

Getestet wurde erwartungsgemäss mit einer RTX 5090. Dabei fiel die Performance im Vergleich zu einer normalen internen PCIe-Anbindung im PC lediglich um 2,29% ab – ein Unterschied, der praktisch vernachlässigbar ist.

Technisch ist das damit eine sehr überzeugende Lösung. Der Haken liegt im Preis: Gehäuse und Adapter zusammen kosten 2200 US-Dollar, was selbst vielen RTX-5090-Besitzern zu hoch sein dürfte.

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