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Honda Civic Type R FK8 Facelift: Was sich geändert hat

Weißer Honda Civic Type R mit roten Akzenten und speziellen Felgen in einem modernen Autohaus.

Der Honda Civic Type R FK8 hat erst vor Kurzem ein Update erhalten – und nach unserer Ausfahrt steht die alte Erkenntnis wieder fest: Unter den Hot Hatches nach dem Prinzip „alles vorn“ (Motor vorn, Frontantrieb) ist er weiterhin der Massstab, der Spitzenjäger im Segment und nach wie vor kaum zu schlagen. Der Mégane R.S. Trophy-R hätte hier vielleicht noch etwas entgegenzusetzen, kostet jedoch fast 30.000 Euro mehr und erreicht bei Weitem nicht die Alltagstauglichkeit, die der Civic Type R bietet.

Ausfahrt in die Serra de Montejunto und ein neues Gesicht im Kanal

Um dem Auto die Bühne zu geben, die es verdient, ging es für uns in die Serra de Montejunto. Und wie viele bereits gesehen haben dürften, gibt es auch ein neues Gesicht auf dem YouTube-Kanal von Razão Automóvel: Begrüsst Miguel Dias. Guilherme übernimmt die Vorstellung – und für diese erste „Feuerprobe“ hätte es kaum eine passendere Wahl geben können, als den Civic Type R zu pilotieren.

Renault Twingo als Support-Car bei den Dreharbeiten

Neben Miguels Premiere zeigt Guilherme im Kanal zum ersten Mal auch seinen Renault Twingo (1. Generation): das unwahrscheinliche, aber überraschend fähige Begleitfahrzeug, das bei den Aufnahmen als Support-Car dient – und damit das genaue Gegenstück zu dem, was ein Civic Type R verkörpert. Ein Video, das man nicht verpassen sollte.

Was hat sich am Honda Civic Type R geändert?

Viel musste Honda nicht anfassen – auch, um nicht zu riskieren, das bestehende Paket zu verschlimmbessern –, denn die Basis war bereits gut, wenn nicht sogar sehr gut.

Optisch gibt es neue Details, etwa Einsätze in den Attrappen der Luftöffnungen. Ausserdem wurde der Frontgrill überarbeitet: Er fällt nun 13% grösser aus, um die Motorkühlung zu verbessern. Im Innenraum sitzt der Fahrer jetzt an einem Alcantara-bezogenen Lenkrad. Auch der Schalthebel des Handschalters wurde neu gestaltet (jetzt in Tropfenform) und zusätzlich mit einem Gegengewicht von 90 g versehen, damit sich die Schaltbewegung präziser anfühlt.

An der Mechanik selbst hat sich nichts geändert – der 2.0 Turbo mit 320 cv bleibt eine der stärksten und überzeugendsten Einheiten seiner Klasse. Dafür wurde am Fahrwerk an mehreren Stellen nachgelegt: Die Silentblöcke an den unteren Querlenkern der Hinterachse sind 8% steifer, vorn kommen ebenfalls neue Silentblöcke zum Einsatz, und zusätzlich gibt es neue, reibungsarme Kugelgelenke, die die Lenkung noch direkter wirken lassen.

Auch die Bremsanlage wurde weiterentwickelt: Vorn verbaut Honda neue zweiteilige Bremsscheiben (2,5 kg weniger ungefederten Massen). Zudem wurde der Pedalweg um 15 mm verkürzt, bevor die Bremsen ansprechen.

Der wohl häufigste Kritikpunkt an dieser Generation des Honda Civic Type R ist der Motorsound – genauer gesagt: dass zu wenig davon ankommt. Diese Baustelle löst das Facelift des japanischen Hot Hatch nicht wirklich, allerdings ist nun Active Sound Control (ASC) an Bord. Dabei wird ein zusätzliches, synthetisches Klangbild erzeugt, das sich über den realen Motorton legt und über das Audiosystem ins Fahrzeuginnere gespielt wird (hörbar nur im Innenraum).

„Nun ja …“ Man kann nicht alles haben – und es ist definitiv kein Grund, warum der Civic Type R nicht weiterhin der Referenzpunkt seiner Klasse sein sollte.


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