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Nissan Qashqai 2026: neues e-Power-System mit geringerem Verbrauch

Silberner Nissan Qashqai 2026 auf Präsentationsbühne mit Ladegerät, Schlüssel und Tablet im modernen Raum.

Nissan Qashqai 2026 mit e-Power der dritten Generation

Der Nissan Qashqai steht vor einem Update – im Mittelpunkt debütiert die neue Generation des Hybridantriebs e-Power, die spürbar bessere Fahrleistungen und zugleich niedrigere Verbrauchswerte verspricht. Der Marktstart ist für September geplant.

Wie bisher hebt sich e-Power von anderen (nicht Plug-in) Hybriden dadurch ab, dass sich das System wie ein Benzin-gestütztes Elektroauto verhält: Den Vortrieb übernimmt stets der Elektromotor, während der Benziner ausschliesslich als Generator arbeitet.

In der nun dritten Ausbaustufe setzt Nissan auf einen effizienteren neuen Benzinmotor – und gleichzeitig auf eine modulare, kompaktere und leichtere elektrische 5-in-1-Antriebseinheit. In dieser Baugruppe sind unter anderem Elektromotor, Wechselrichter und Untersetzungsgetriebe zusammengefasst.

Verbrauch, CO₂ und Reichweite

Der Elektromotor legt leistungsmässig zu und kommt nun auf 151 kW (205 PS) – das sind 11 kW (15 PS) mehr als zuvor. Im Sportmodus stehen zusätzlich 10 kW (14 PS) zur Verfügung. Der eigentliche Schwerpunkt beim Nissan Qashqai 2026 liegt jedoch bei Verbrauch und Emissionen: Nissan nennt 4,5 l/100 km und 102 g/km CO₂ – jeweils 0,6 l/100 km beziehungsweise 14 g/km weniger als beim aktuellen Modell.

Die Konsequenz daraus: eine Reichweite von 1200 km im kombinierten WLTP-Zyklus.

Was hat sich geändert?

Beim aktuellen Qashqai e-Power arbeitet ein 1,5-Liter-Dreizylinder-Reihenmotor mit Turbolader – an dieser Grundarchitektur hält Nissan fest. Gestrichen wurde allerdings die variable Verdichtung; laut Nissan sei sie durch die weiteren Neuerungen am Motor „redundant“ geworden.

Die zentrale Neuerung ist die Einführung des STARC-Verbrennungskonzepts – eine Herstellerlösung, deren Bezeichnung für „strong, tumble and appropriately stretched robust ignition channel“ steht. Vereinfacht lässt sich das als eine optimierte und robustere Auslegung der Brennkammer beschreiben.

Der wichtigste Effekt: Die thermische Effizienz steigt auf 42%. Damit rückt der Benziner in Bereiche, die sonst für Dieselmotoren typisch sind, und liegt über den 41%, die Toyota für seinen 2,0-Liter-Motor (Atkinson-Zyklus) in den eigenen Hybriden angibt.

Nissan verspricht ausserdem einen leiseren Betrieb bei niedrigen Geschwindigkeiten. Und auch bei hohem Tempo – etwa auf der Autobahn – soll das Geräuschniveau sinken: Ein grösser dimensionierter Turbolader senkt die Motordrehzahl um 200 U/min. Insgesamt spricht Nissan von einem deutlichen Plus beim akustischen Komfort, konkret von 5,6 dB weniger im Innenraum des Qashqai.

Unverändert bleibt hingegen die Systembatterie: Ihre Kapazität liegt weiterhin bei 2,1 kWh.

Was hat sich beim Nissan Qashqai 2026 sonst noch getan?

Zusätzlich zum Antriebsupdate erhält der Nissan Qashqai 2026 technologische Aufwertungen – sowohl bei den Assistenzsystemen als auch bei der Konnektivität. Beim Thema Fahrassistenz wurde ProPILOT insbesondere für automatisiertes Fahren auf Strassen mit mehreren Fahrspuren weiterentwickelt.

Beim Infotainment setzt Nissan auf ein Google-basiertes System, das den Zugriff auf Google Maps, den Google Assistant (inklusive Sprachsteuerung) sowie den Play Store ermöglicht. Neu sind ausserdem Nissan Trip Stories: Darüber lassen sich Lieblingsfahrten über die App NissanConnect Services aufzeichnen und teilen.

Wie erwähnt ist der Marktstart des Nissan Qashqai 2026 für September vorgesehen.

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