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Elektrische SUV und Crossover 2021: Alle neuen Modelle in Portugal

Silberner futuristischer Elektro-SUV im Autohaus mit weiteren Fahrzeugen und großflächigen Fenstern im Hintergrund.

Im Jahr 2021 nahm der Wandel hin zur Elektromobilität spürbar Fahrt auf. Unter den zahlreichen Neuheiten, die mit Elektronen statt mit Kraftstoff unterwegs sind und entweder auf den Markt kamen oder erstmals gezeigt wurden, setzte sich ein Karosserietyp besonders deutlich durch: SUV beziehungsweise Crossover.

Genau das war im vergangenen Jahr zu beobachten: Elektrische SUV und Crossover tauchten häufiger als jede andere Fahrzeugklasse auf. Und die Gründe für diese Vorliebe liegen auf der Hand.

SUV und Crossover bleiben „in Mode“: Sie erzielen hohe Verkaufszahlen und bringen zudem oft höhere Preise als vergleichbare Limousinen. In dieser frühen Phase der grossen Umwälzung, die die Autoindustrie gerade durchläuft, ist der Fokus auf ertragreichere Modelle entscheidend, um die beträchtlichen Investitionen zu rechtfertigen, die bereits getätigt wurden - und weiterhin getätigt werden.

Das erklärt auch, weshalb nahezu alle neuen elektrischen SUV und Crossover, die wir 2021 kennengelernt haben, in den Segmenten C und D (kompakte und mittelgrosse Familienfahrzeuge) positioniert sind - und nicht in kleineren Klassen, in denen die Marge geringer ausfällt. Hinzu kommt, dass diese Marktsegmente weltweit eine besonders grosse Anziehungskraft besitzen.

Wir haben daher alle neuen elektrischen SUV und Crossover zusammengetragen, die 2021 in unserem Markt angekommen sind - sortiert vom günstigsten bis zum teuersten. Sie alle liegen (noch) auf einem recht hohen Preisniveau, was die höheren Kosten der eingesetzten Technologie widerspiegelt. Insgesamt kamen wir auf 11 Neuheiten; dazu dürften 2022 mindestens weitere 10 hinzukommen (lernen Sie sie am Ende des Artikels kennen).

Skoda Enyaq iV

Ab 38 600 Euro

Der Skoda Enyaq iV ist das erste Elektro-SUV der tschechischen Marke. Wie die anderen Modelle des Volkswagen-Konzerns in dieser Liste nutzt auch er die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelte MEB-Plattform.

Angeboten wird er als 50, 60 und 80 - die Bezeichnungen verweisen auf die Kapazitäten der drei verfügbaren Batterien (Gesamtkapazität) von jeweils 55 kWh, 62 kWh und 82 kWh. Entsprechend reicht die Reichweite (kombinierter WLTP-Zyklus) von 362 km beim 50 bis zu 541 km beim 80.

In allen Varianten arbeitet ein Elektromotor an der Hinterachse. Es gibt drei Leistungsstufen: 109 kW (148 cv), 132 kW (180 cv) und 150 kW (204 cv) - passend zu den Versionen 50, 60 und 80.

Solange der Enyaq iV RS (225 kW oder 306 cv in Kombination mit der 82-kWh-Batterie) noch auf sich warten lässt, bildet der 80X die Spitze. Er kombiniert den grössten Akku (82 kWh) mit zwei Elektromotoren, je einer pro Achse (Allradantrieb), und kommt so auf 195 kW (265 cv).

Audi Q4 e-tron

Ab 44 801 Euro

Der Audi Q4 e-tron ist aktuell der Einstieg in die Elektro-Welt der Marke mit den vier Ringen - darüber rangieren e-tron, e-tron Sportback und e-tron GT. Wie sein Skoda-„Cousin“ steht auch er auf der MEB.

Zur Wahl stehen die Versionen 35 (125 kW Leistung, also 170 cv), 40 (150 kW/204 cv ), 45 quattro (195 kW/265 cv) und 50 quattro (220 kW/299 cv). Dazu gibt es zwei Batterien mit unterschiedlicher (Gesamt-)Kapazität: 55 kWh (nur für die Version 35) und 82 kWh.

Bei der Reichweite (kombinierter WLTP-Zyklus) beginnt der Q4 35 e-tron bei 338 km, während der Q4 40 e-tron bis zu 516 km erreicht. Die quattro-Varianten (mit zwei Elektromotoren, je einer pro Achse) kommen auf 486 km.

Ausserdem ist das deutsche Elektroangebot in einer zweiten Karosserieform erhältlich: als Q4 e-tron Sportback. Diese Variante ist etwas teurer und schafft aufgrund der besseren Aerodynamik eine leicht höhere Reichweite.

Volkswagen ID.4

Ab 46 838 Euro

Als dritter Vertreter des Volkswagen-Konzerns folgt der Volkswagen ID.4. Wer sich wundert, warum die günstigste ID.4-Variante teurer ist als der Audi Q4 e-tron, findet die Erklärung in der jeweiligen Ausstattung bzw. Spezifikation.

Derzeit startet der deutsche Elektro-Crossover in der Ausführung Pro Performance: ein (hinterer) Elektromotor mit 150 kW (204 cv) trifft auf eine Batterie mit 77 kWh (nutzbare Kapazität). Die angegebene Reichweite liegt bei 514 km.

Zum Marktstart in Portugal wurden zwar preiswertere Versionen (mit 52 kW netto) in Aussicht gestellt, verfügbar sind sie bislang jedoch nicht.

Oberhalb des ID.4 Pro Performance positioniert sich der ID.4 GTX: 220 kW (299 cv) stammen hier aus zwei Elektromotoren. In Verbindung mit der 77-kWh-Batterie werden 480 km Reichweite genannt.

Volvo XC40 Recharge

Ab 47 350 Euro

Der Volvo XC40 Recharge, das erste reine Elektroauto überhaupt von Volvo, ist vor Kurzem durch die Einführung der Version P6 Recharge günstiger geworden.

Beim neuen P6 Recharge entfällt der hintere Elektromotor, der beim P8 Recharge zum Einsatz kommt: Übrig bleibt der vordere E-Motor mit 170 kW (231 cv) - der P8 Recharge erreicht eine maximale Leistung von 300 kW (408 cv)-. Zusätzlich kommt beim P6 eine kleinere Batterie mit 67 kWh (nutzbare Kapazität) zum Einsatz - beim P8 Recharge sind es 75 kWh.

Das Ergebnis ist eine Reichweite von 400 km; die stärkere Variante kommt etwas weiter und wird mit 416 km angegeben.

Kia EV6

Ab 49 750 Euro

Der Kia EV6 ist das erste Elektroauto der Marke, das auf der dedizierten E-Plattform des Hyundai Motor Group basiert, der E-GMP. Er versteht sich als grosszügig dimensionierter Crossover mit dynamischer Linienführung.

In Portugal wird er in drei Ausführungen angeboten: Air, GT-Line und GT - jeweils mit eigenen Spezifikationen. Der EV6 Air ist die Einstiegsversion und kombiniert eine Batterie mit 58 kWh (Gesamtkapazität) mit einem hinteren Elektromotor mit 125 kW (170 cv); die Reichweite beträgt 394 km. Der EV6 GT-Line (im Video) legt bei der Leistung zu (168 kW/229 cv) und nutzt eine grössere Batterie mit 77,4 kW, womit er 504 km Reichweite ausweist.

An der Spitze steht der EV6 GT: Zwei Elektromotoren (Allradantrieb) liefern 430 kW, also 585 cv(!). Damit sprintet er in 3,5s auf 100 km/h. In Kombination mit der 77,4 kWh Batterie werden 406 km Reichweite genannt.

Ford Mustang Mach-E

Ab 49 901 Euro

Auch wenn er nicht das erste Elektrofahrzeug des blauen Oval ist: Mit dem Namen Ford Mustang Mach-E und einem klar vom Pony Car inspirierten Auftritt hat Ford viel Aufmerksamkeit auf den neuen Elektro-Crossover gelenkt.

Er kam dieses Jahr (nach einigen Verschiebungen) nach Portugal und wird in drei Varianten angeboten - Heckantrieb, AWD (Allrad) und GT -, die sich zudem mit zwei (Gesamt-)Batteriekapazitäten von 75,7 kWh und 98,8 kWh kombinieren lassen, was auch die verfügbare Leistung beeinflusst.

So gibt es den Mustang Mach-E mit Heckantrieb wahlweise mit 198 kW (269 cv) oder 216 kW (294 cv) - abhängig davon, ob die kleinere oder die grössere Batterie gewählt wird. Beim AWD ist es ähnlich: 198 kW (269 cv) oder 258 kW (351 cv). Die Reichweite reicht von 400 km (AWD mit 75,7 kWh) bis zu 610 km (Heckantrieb mit 98,8 kWh).

Den Abschluss bildet der Mustang Mach-E GT als stärkste Version: Er kommt auf 358 kW (487 cv) und ist mit der grösseren Batterie von 98,8 kWh gekoppelt. Die Reichweite beträgt 500 km.

Hyundai IONIQ 5

Ab 50 990 Euro

Der Hyundai IONIQ 5 eröffnet eine neue, rein elektrische Modellfamilie - selbstverständlich unter dem Namen IONIQ - und ist zugleich das erste Modell des südkoreanischen Konzerns auf Basis der E-GMP-Plattform.

Dieser Elektro-Crossover, der eher an einen gross geratenen Hatchback erinnert, fällt durch sein Aussen- und Innendesign auf. In Portugal wurde er dieses Jahr zunächst nur in einer Version eingeführt: als IONIQ 5 Vanguard mit einer Batterie von 72,6 kWh (nutzbare Kapazität), einem Heckmotor mit 160 kW (218 cv) und 481 km Reichweite.

Wie sein Kia-„Cousin“ EV6 hebt er sich zudem durch eine 800-V-Bordnetzarchitektur ab (sonst nur beim Porsche Taycan und Audi e-tron GT zu finden) - also doppelt so viel wie üblich. Das ermöglicht deutlich schnellere Ladevorgänge mit bis zu 350 kW.

Mercedes-Benz EQA

Ab 55 000 Euro

Der Mercedes-Benz EQA steht in dieser Liste in einer ähnlichen Situation wie der Volvo XC40 (und C40): Trotz Elektroantrieb ist er direkt von einem Verbrennermodell abgeleitet (dem GLA) - anders als viele der übrigen hier aufgeführten Fahrzeuge. Dadurch erreicht er bei den Innenraum-Massen nicht das Niveau einiger Wettbewerber.

Er wird in zwei Versionen angeboten: EQA 250 und EQA 350. Der EQA 250 kommt mit einer Batterie von 66,5 kWh (nutzbare Kapazität), einem vorderen Elektromotor mit 140 kW (190 cv) und einer Reichweite von 427 km.

Die zweite, kürzlich vorgestellte Version 350 ergänzt einen Elektromotor an der Hinterachse (Allradantrieb) und steigert die Leistung auf 215 kW (292 cv). Die Batteriekapazität bleibt unverändert; die offizielle Reichweite liegt bei 432 km.

Volvo C40 Recharge

Ab 58 273 Euro

Der neue Volvo C40 Recharge ist im Kern das SUV-„Coupé“ des XC40. Die wichtigsten Unterschiede liegen entsprechend vor allem im Exterieurdesign: Der C40 zeigt eine eigenständige Silhouette mit stark abfallender, bogenförmiger Dachlinie.

Im Gegensatz zum XC40 wird der C40 Recharge ausschliesslich als Elektroauto angeboten - er ist damit der erste Volvo, der nur als Elektrofahrzeug erhältlich ist - und tritt vorerst in nur einer Variante an.

Die Technik entspricht dem XC40 P8 Recharge: Zwei Elektromotoren liefern zusammen 300 kW (408 cv), dazu kommt eine Batterie mit 75 kWh (nutzbar). Die angegebene Reichweite beträgt 441 km.

Tesla Model Y

Ab 65 000 Euro

Ganz neu ist er nicht - vorgestellt wurde er 2019 -, doch erst 2021 kam das Tesla Model Y nach Portugal. Der zum Model 3 passende Crossover bietet mehr Platz für Passagiere und Gepäck als die Limousine und kann 2022 auch sieben Sitze bieten.

Bei uns ist er in zwei Versionen verfügbar: Long Range und Performance. Beide fahren mit Allradantrieb (zwei Elektromotoren); die erste Variante gibt 258 kW (351 cv) an, die zweite 353 kW (480 cv).

Die Batterie besitzt in beiden Fällen 75 kWh nutzbare Kapazität, dennoch unterscheiden sich die Reichweiten: 507 km für das Model Y Long Range und 480 km für das Model Y Performance.

BMW iX

Ab 89 150 Euro

Eines der letzten - und zugleich das grösste - Elektro-SUV/Crossover, das 2021 auf den Markt kam, war der BMW iX. Aktuell fungiert er als Spitzenmodell unter den Elektro-SUV der bayerischen Marke.

Er wird in zwei Ausführungen angeboten: xDrive40 und xDrive50. Wie der Zusatz xDrive bereits andeutet, verfügen beide über Allradantrieb (zwei Elektromotoren). Der iX xDrive40 nennt 240 kW (326 cv), der iX xDrive50 legt deutlich zu und kommt auf 385 kW (523 cv).

Unterschiede gibt es auch beim Akku: Beim xDrive40 beträgt die nutzbare Kapazität 71 kWh, beim xDrive50 sind es 105,2 kWh. Daraus resultieren Reichweiten von 425 km beziehungsweise 631 km.

Was ist 2022 zu erwarten?

Auch 2022 werden Elektrofahrzeuge vor allem mit SUV und Crossover gleichgesetzt werden - stärker als mit jeder anderen Fahrzeugkategorie. Wir haben mindestens zehn Modelle gezählt, die im kommenden Jahr zu uns kommen sollen - sehr wahrscheinlich werden es noch deutlich mehr…

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