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Mercedes-Benz A-Klasse bleibt bis 2026 in Produktion

Silberner Mercedes-Benz Classe A 2026 in moderner Autoausstellung mit LED-Scheinwerfern und sportlichem Design.

Die Marke aus Stuttgart schärft ihre Strategie weiter – diesmal besonders mit Blick auf die Einstiegsmodelle. Dadurch erhält die Mercedes-Benz A-Klasse nun buchstäblich ein paar zusätzliche Jahre.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen, die auf eine verlangsamte Nachfrage nach rein elektrischen Autos hinweisen, nimmt Mercedes-Benz beim Thema Elektrifizierung etwas Tempo heraus – und zu den Profiteuren zählt die A-Klasse.

Mercedes-Benz A-Klasse: Produktion bis 2026 verlängert

Der kompakteste Mercedes, dessen Produktionsende ursprünglich noch für 2024 vorgesehen war, soll nun bis 2026 weitergebaut werden – parallel zur nächsten Generation der Kompaktmodelle der Marke.

Plattformen MFA und MMA sowie neue Entry-Luxury-Modelle

Zur Erinnerung: Diese neue Generation startet ab 2025 mit der Serienversion des Concept CLA. Dieses Modell führt die neue MMA-Plattform ein, die verschiedene Antriebslösungen aufnehmen kann – reine Verbrenner, Plug-in-Hybride oder 100% elektrische Varianten.

Auf Basis dieser Plattform entstehen die künftigen Mitglieder der Mercedes-Benz „Entry Luxury“-Baureihe. Neben dem neuen CLA sind bereits Nachfolger – oder entsprechende Modelläquivalente – für CLA Shooting Brake, GLA und GLB eingeplant.

Im Zuge der neuen Planungen wurde zudem das deutsche Werk in Rastatt so umstrukturiert, dass dort sowohl Modelle auf der MFA-Plattform (der derzeit in der A-Klasse genutzten Architektur) als auch auf der kommenden MMA gefertigt werden können.

Zukunft von Mercedes-Benz

Die verlängerte Bauzeit der aktuellen A-Klasse-Generation ist nur ein kleiner Baustein einer umfassenderen strategischen Neubewertung von Mercedes-Benz auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung.

Laut dem Vorstandsvorsitzenden Ola Källenius könnte die Produktion von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren nun auch über 2030 hinaus fortgesetzt werden. Der bislang nahezu ausschliessliche Fokus auf 100% elektrische Modelle wird damit etwas gedrosselt – und die Strategie zeigt mehr „Flexibilität“.

„Ich glaube nicht, dass irgendjemand gedacht hat, die Transformation der Automobilindustrie, die nur einmal pro Jahrhundert stattfindet, wäre eine gerade Linie. Es wird immer Höhen und Tiefen geben.“
Ola Källenius, CEO von Mercedes-Benz

Als einen zentralen Grund nennt Källenius die weiterhin bestehende Preisspreizung zwischen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 100% elektrischen Modellen.

Zudem betont der Mercedes-CEO, dass sich die Nachfrage nach 100% elektrischen Autos vor allem in kompakteren und mittelgrossen Fahrzeugklassen deutlicher zeigen werde.

Nach den neuesten Prognosen der Marke soll das Ziel von 50% Elektroverkäufen und 50% Plug-in-Hybriden erst 2030 erreicht werden. Ursprünglich war dies bereits für 2025 vorgesehen.

Quelle: Autocar


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